In Luxemburg – Tabakverkäufe im Jahr 2018 weiter gestiegen

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In LuxemburgTabakverkäufe im Jahr 2018 weiter gestiegen

LUXEMBURG – Im vergangenen Jahr wurden in Luxemburg etwas mehr als drei Milliarden Zigaretten verkauft. Das sind 5,86 Prozent mehr als im Jahr 2017.

In Luxemburg wurden 2018 rund drei Milliarden Zigaretten verkauft.

In Luxemburg wurden 2018 rund drei Milliarden Zigaretten verkauft.

Editpress/Isabella Finzi

Der Tabakverkauf nimmt in Luxemburg, wo die Zigarettenpreise weniger stark steigen als in den Nachbarländern, weiter zu. Nach den Zahlen, die Finanzminister Pierre Gramegna (DP) am vergangenen Freitag veröffentlicht hat, wurden im Jahr 2018 im Großherzogtum etwas mehr als drei Milliarden Zigaretten verkauft, verglichen mit 2,8 Milliarden im Jahr 2017. Dies entspricht einem Anstieg von 5,86 Prozent.

Der Finanzminister wurde von dem sozialdemokratischen Abgeordneten Mars Di Bartolomeo befragt, der sich über die Entwicklung der Tabakpreise Gedanken machte. In Frankreich stieg die Rate im März 2018 um neun Prozent. Nach den von Pierre Gramegna vorgelegten Zahlen ist der Preis in Luxemburg daher wesentlich stabiler als in den Nachbarländern. So kostet die Packung mit 20 Zigaretten im Großherzogtum durchschnittlich 4,20 Euro, immer noch so viel wie 2016. In Frankreich kostete das Päckchen 2016 6,30 Euro und liegt nun bei 7,60 Euro.

Von einer möglichen Erhöhung der Tabakpreise im Großherzogtum ist derzeit nicht die Rede. Allerdings fordert die Cancer Foundation seit langem eine deutliche Preiserhöhung. Luxemburg erhebt jedes Jahr rund eine halbe Milliarde Euro an Verbrauchsteuern und Steuern auf den in Luxemburg verkauften Tabak, von denen mehr als 80 Prozent im Ausland geraucht werden. Tabak verursacht in Luxemburg jedes Jahr etwa tausend Todesfälle.

(L'essentiel)

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