Polizeieinsatz – Täter von Zessingen war Polizist

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PolizeieinsatzTäter von Zessingen war Polizist

LUXEMBURG – Der Verursacher des Polizeieinsatzes am Dienstagabend war selbst Polizist und hatte Waffen in seiner Wohnung.

Verursacher des Polizeieinsatz, der am Dienstag Zessingen in Atem gehalten hatte war ein Polizist, so erklärt die Staatsanwaltschaft gegenüber L'essentiel. Der Mann hatte gedroht, ein Gebäude mit einer Granate in die Luft zu jagen. Ein Sondereinsatzkommando fand ihn nach Stürmung der Wohnung bewusstlos vor. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hatte er gesundheitliche Probleme. Aktuell ist der Mann noch im Krankenhaus.

Der Täter hatte mehrere Waffen in der Wohnung gelagert. Der Einsatz dauerte von den Nachmittagsstunden bis etwa 20 Uhr. Laut Auskunft eines Anwohners hatte es einen Ehestreit gegeben. Als dann Polizeibeamte vor Ort eintrafen, habe sich der Mann in seiner Wohnung verschanzt und den Beamten gedroht. Die Ehepartnerin hatte das Gebäude bereits verlassen. Der etwa 40-jähriger Mann werde in der Nachbarschaft sehr geschätzt, hieß es. Nachbarn schilderten den Mann als «netten und freundlichen Menschen mit einer Frau und zwei Pitbulls». Bekannt sei er durch seine Autos, gerade habe er sich einen Porsche gekauft: «Er wechselt sie alle zwei bis drei Monate», sagt einer der Nachbarn.

Während des laufenden Polizeieinsatzes wurden mehrere Gebäude in der Gegend evakuiert. Ein Bombenräumteam war ebenfalls vor Ort, ebenso ein Krankenwagen. Die Straßen war gesperrt.

(L'essentiel)

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