Selbsthilfe – Tapir kratzt sich den Bauch mit dem Penis
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SelbsthilfeTapir kratzt sich den Bauch mit dem Penis

Tapir-Männchen haben ein eindrückliches Geschlechtsorgan. Dass es nicht nur zur Fortpflanzung taugt, zeigt dieses Exemplar: Das Tier kratzt sich damit den Bauch.

Tapire haben mit ihrem charakteristischen Rüssel ein etwas urtümliches Aussehen. Und tatsächlich handelt es sich dabei auch um eine recht alte Gattung. Fossilienfunde ergaben, dass sie bereits vor 14 Millionen Jahren lebten. Heute sind die gefährdeten Tiere, die wie die Pferde und Nashörner zur Ordnung der Unpaarhufer gehören, in tropischen Gebieten Süd- und Mittelamerikas und Südostasiens verbreitet.

Es ist nicht allein der bewegliche Rüssel, der die Pflanzenfresser auszeichnet. Männliche Tapire besitzen zudem einen Penis, der in erigiertem Zustand rund 50 Zentimeter lang ist. Außerdem können Tapire mit ihrem Penis – wie zum Beispiel auch Elefantenbullen – zugreifen. Diese Fähigkeit dient dazu, sich bei der Paarung am Weibchen festzuhalten und damit eine erfolgreiche Befruchtung zu sichern.

Doch ein derart langer Penis hat auch außerhalb der Paarungszeit unbestrittene Vorteile, wie obiges Video gemäß iflscience.com zeigt. Denn der Tapirmann erreicht damit bequem juckende Körperstellen, an die er mit seinen Beinen oder dem Rüssel niemals herankommen würde.

(L'essentiel/jcg)

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