Nie gekannter Schmerz – Teigen und Legend trauern um ihr Baby
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Nie gekannter SchmerzTeigen und Legend trauern um ihr Baby

Sie bangten seit Sonntag um ihren ungeborenen Sohn, jetzt teilen sie erschütternde Posts auf Instagram: Model Chrissy Teigens und Sänger John Legends drittes Kind ist tot.

Wegen starker Blutungen lag Chrissy Teigen (34) seit Sonntag im Krankenhaus und bekam Bluttransfusionen. Jetzt haben das US-Model und Sänger John Legend (41) die traurige Gewissheit: Ihr Baby hat es nicht geschafft.

Auf ihrem Insta-Account teilt Chrissy, die sich ungefähr in der Hälfte ihrer Schwangerschaft befand, die traurige Nachricht. «Wir konnten die Blutungen nie stoppen und unserem Baby die Flüssigkeiten geben, die es brauchte, trotz mehrerer Bluttransfusionen», schreibt sie. «Es war einfach nicht genug.» Sie seien schockiert, es sei ein «Schmerz, den wir nie zuvor spürten».

Herzzerreißende Bilder aus Krankenhaus

Dazu postet Teigen eine Reihe emotionaler Bilder aus dem Krankenhaus. Etwa, wie sie und John den leblosen Säugling, der in ein Tuch gewickelt ist, im Arm halten und Abschied nehmen. Auf einem weiteren ist Chrissy verzweifelt und weinend auf dem Krankenbett zu sehen.

Das Baby hatte bereits einen Namen: Jack. Bei ihren zwei älteren Kindern hätten sie bis zum letzten Moment gewartet, sich für einen Namen zu entscheiden, schreibt Chrissy in ihrem langen Post weiter. «Aus irgendeinem Grund nannten wir den kleinen Kerl in meinem Bauch Jack. Jack kämpfte so sehr dafür, Teil unserer Familie zu werden, und er wird es für immer sein.»

Inzwischen sind Teigen und Legend wieder zu Hause bei ihren beiden Kindern. «Wir fahren vom Krankenhaus nach Hause ohne Baby. Wie kann das real sein», twittert Teigen auf dem Weg.

«Es schien Stunden zu dauern»

Seit Chrissy Teigen am Sonntag im Krankenhaus eincheckte, dokumentierte sie ihren Aufenthalt detailliert in den sozialen Medien. Am Dienstag berichtete sie von einem «riesigen Blutklumpen, der es fast schon wert war, ihn aufzubewahren». Anschließend bangte sie um das Leben ihres ungeborenen Sohnes und wartete auf seinen Herzschlag. «Es schien Stunden zu dauern», so Chrissy. Und als der Herzschlag wieder da war: «Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben so sehr vor Erleichterung aufatmen würde.»

Chrissys dritte Schwangerschaft war eine Risikoschwangerschaft. Seit Beginn ihrer Blutungen wegen einer schwachen Plazenta befolgte sie eine strikte Bettruhe. «Ich stehe nur auf, um zu pinkeln und bade zweimal die Woche», schrieb sie.

In der Vergangenheit hatte sie offen über ihre Probleme, schwanger zu werden, gesprochen. Sowohl ihre Tochter Luna (4) als auch ihr Sohn Miles (2 ) sind mittels künstlicher Befruchtung gezeugt worden.

(L'essentiel/Katja Fischer)

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