Homeoffice – Telearbeit in Belgien ist bis 31. Dezember möglich

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HomeofficeTelearbeit in Belgien ist bis 31. Dezember möglich

LUXEMBURG – Das luxemburgische Finanzministerium bestätigt am Montag, dass Grenzgänger aus Belgien bis Ende des Jahres im Homeoffice arbeiten können.

Das bilaterale Abkommen über die Besteuerung der Telearbeit bleibt bis zum 31. Dezember diesen Jahres in Kraft.

Das bilaterale Abkommen über die Besteuerung der Telearbeit bleibt bis zum 31. Dezember diesen Jahres in Kraft.

DPA/Sebastian Gollnow

Grenzgänger aus Belgien können bis zum 31. Dezember im Homeoffice arbeiten, ohne steuerliche Nachteile befürchten zu müssen. Wie das luxemburgische Finanzministerium am Montag mitteilte, erhielt es am 24. August die offizielle Bestätigung aus dem belgischen Finanzministerium. Demnach bleibe das bilaterale Abkommen über die Besteuerung der Telearbeit bis zum 31. Dezember diesen Jahres in Kraft.

Das Abkommen sieht vor, dass die aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des COVID-19 im Inland ausgeübte Tätigkeit als in Luxemburg ausgeübt gilt. Die damit verbundenen Vergütungen bleiben nach Angaben des Finanzministeriums auch in Luxemburg steuerpflichtig.

Einigung mit Deutschland verlängert sich automatisch

Auch der Finanzminister zeigte sich erfreut über die Einigung. «Die Vereinbarung über Telearbeit für Grenzgänger mit unseren belgischen Nachbarn war sehr wichtig im Kampf gegen die Verbreitung von Covid-19», sagte Pierre Gamegna, «in den vergangenen Monaten hat sie den luxemburgischen Arbeitgebern und den rund 50.000 belgischen Grenzgängern die notwendige Flexibilität gesichert».

Die Anwendung der gütlichen Einigung mit Deutschland verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn keiner der Vertragsstaaten mindestens eine Woche vor Ablauf der Frist auf die Vereinbarung verzichtet. Die Vereinbarung ist daher bis auf weiteres gültig.

(aub/L'essentiel)

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