Belgien: Terrorprozess um Brüsseler Anschläge von 2016 hat begonnen

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BelgienTerrorprozess um Brüsseler Anschläge von 2016 hat begonnen

Am heutigen morgen hat der erste Prozesstag im Fall der Anschläge vom 22. März 2016 auf den Brüsseler Flughafen und eine U-Bahn-Station begonnen.

Am 22. März 2016 kam es gegen 8 Uhr in der Abflughalle des brüsseler Flughafens Zaventem zu zwei Explosionen. Kurz darauf gab es eine weitere Explosion in Maelbeek in einer kürzlich losgefahrenen U-Bahn.

Am 22. März 2016 kam es gegen 8 Uhr in der Abflughalle des brüsseler Flughafens Zaventem zu zwei Explosionen. Kurz darauf gab es eine weitere Explosion in Maelbeek in einer kürzlich losgefahrenen U-Bahn.

afp

Am Mittwochmorgen hat in Brüssel der Prozess gegen zehn Männer um die islamistischen Anschläge von 2016 begonnen. Am 22. März 2016 hatten sich mehrere Selbstmordattentäter am Flughafen Zaventem und der zentralen Metro-Station Maelbeek in die Luft gesprengt. Bei dem Terroranschlag kamen 32 Menschen ums Leben, 340 weitere wurden verletzt. Kurz nach dem Attentat bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu dem Vorfall.

Der erste Prozesstag beinhaltet die Bildung der aus Bürgern bestehenden Jury. Bei terroristischen Straftaten ist es in Belgien üblich, eine Jury aus zwölf zufälligen in Belgien ansässigen Personen zusammenzustellen, die von drei Berufsrichtern unterstützt werden. Daneben werden noch 24 Ersatzgeschworene gewählt, die für den Fall der Abwesenheit eines Geschworenen einspringen können. Der Prozess findet unter äußerst hohen Sicherheitsvorkehrungen statt und ist der größte Prozess vor einem Schwurgericht, der jemals in Belgien stattfand.

Die Hauptverhandlung soll am kommenden Montag beginnen und bis Juni 2023 andauern.

(AFP/nr)

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