Fehlende Genehmigung – Tesla darf in Grünheide 2000 Testautos bauen

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Fehlende GenehmigungTesla darf in Grünheide 2000 Testautos bauen

Die abschließende Genehmigung für die Gigafactory Berlin fehlt weiterhin. Aber der US-Elektroautobauer darf nun schonmal weitere 2000 Test-Teslas bauen.

Der US-Elektroautobauer Tesla erhält in seiner neuen Fabrik trotz fehlender abschließender Genehmigung weitere Möglichkeiten für Vorab-Tests.

Der US-Elektroautobauer Tesla erhält in seiner neuen Fabrik trotz fehlender abschließender Genehmigung weitere Möglichkeiten für Vorab-Tests.

DPA/Patrick Pleul

Der US-Elektroautobauer Tesla erhält in seiner neuen Fabrik in Grünheide bei Berlin trotz fehlender abschließender Genehmigung weitere Möglichkeiten für Vorab-Tests. Auf Antrag von Tesla sei die bisherige vorzeitige Zulassung für Funktionstests für 250 Karossen erweitert und verlängert worden, sagte die Sprecherin des brandenburgischen Umweltministeriums, Frauke Zelt, am Montag. Die Ergebnisse der Erprobungen seien laut Tesla nicht zufriedenstellend gewesen. Deshalb habe das Landesamt für Umwelt dem Antrag für einen Funktionstest mit bis zu 2000 weiteren Karossen stattgegeben. Tesla darf die Autos zur Prüfung bauen, aber nicht verkaufen. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» darüber berichtet.

Tesla-Chef Elon Musk hatte gehofft, dass die Produktion von Elektroautos in Grünheide schon im vergangenen Jahr starten kann. Doch der Bauantrag wurde unter anderem um eine Batteriefabrik erweitert, was das Genehmigungsverfahren verlängerte. Die Prüfung ist nach Angaben des Umweltministeriums in der Schlussphase. Tesla baut in Grünheide das Autowerk über vorzeitige Zulassungen. Umweltverbände befürchten mit der Ansiedlung negative Folgen für die Umwelt und einen Mangel an Trinkwasser für die Region. Tesla hatte die Bedenken stets zurückgewiesen.

(L'essentiel/dpa)

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