«Verlorene Seelen» – Thomas Markle schießt gegen Harry und Meghan

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«Verlorene Seelen»Thomas Markle schießt gegen Harry und Meghan

In einem TV-Interview nimmt Herzogin Meghans Vater ausführlich Stellung zur Megxit-Krise. Er zeigt sich schwer enttäuscht von seiner Tochter.

Nach dem Rummel der vergangenen Tage demonstriert das britische Königshaus Einigkeit. «Harry, Meghan und Archie werden immer sehr geliebte Mitglieder meiner Familie sein», teilte Queen Elizabeth (93) am Samstagabend in einem offiziellen Statement zu dem Megxit-Details mit. Sie erkenne die Herausforderungen, denen Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) in den vergangenen zwei Jahren ausgesetzt gewesen seien und unterstütze den Wunsch des Paares nach einem unabhängigeren Leben.

Die Monarchin sprach sich sogar explizit für ihre Schwiegertochter aus: Sie sei «stolz darauf, wie Meghan so schnell ein Mitglied unserer Familie» geworden sei.

«Walmart mit Krone oben drauf»

Weniger versöhnlich gibt sich Meghans Familie. In einem TV-Interview im Rahmen einer 90-minütigen Dokumentation des britischen Sender Channel 5 zeigt sich Thomas Markle (75) «enttäuscht» von seiner Tochter, wie er sagt. «Jedes Mädchen träumt davon, Prinzessin zu werden und jetzt, wo sie das kann, wirft sie das einfach weg. Es sieht so aus, als würde sie es wegen des Geldes hinwerfen.»

Meghans und Harrys Verhalten sei außerdem «peinlich», sie würden zu «verlorene Seelen» mutieren und das Königshaus in einen «Walmart mit Krone oben drauf» verwandeln. «Das ist nicht das Mädchen, das ich großzog.»

Für Thomas Markle ist klar: «Als sie heirateten, gingen sie eine Verpflichtung ein, und die Verpflichtung besteht darin, Teil der Royals zu sein und sie zu vertreten.» Die Königsfamilie sei eine der größten und ältesten Institutionen, die es gebe. «Sie zerstören es, machen es billig und schäbig.»

Seit Jahren schwieriges Verhältnis

Das Verhältnis zwischen Vater Thomas und Tochter Meghan ist seit Jahren angespannt bis inexistent. Meghans Eltern sind geschieden, sie lebte im Alter von elf bis 18 Jahren bei ihrem Vater. Schon vor der Royal-Hochzeit hatte Thomas Markle öffentlich für Wirbel gesorgt. So ließ er sich für inszenierte Paparazzi-Bilder bezahlen und sagte seine Teilnahme an der Hochzeit kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen ab. Vor den Traualtar geführt worden ist Meghan schließlich von Harrys Vater, Prinz Charles (71).

Thomas Markle soll der britischen Presse zudem einen privaten Brief, den Meghan ihm geschickt hatte, zur Verfügung gestellt haben. Ihr Vater könnte deshalb im Gerichtsstreit der Herzogin von Sussex und der Mail on Sunday einen entscheidende Rolle spielen. Meghan hat die Boulevardzeitung wegen Verletzung ihrer Privatsphäre und des Datenschutzes verklagt.

(L'essentiel/kfi)

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