Bluttat im Streichelzoo – Tiermörder «hatten Hunger»
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Bluttat im StreichelzooTiermörder «hatten Hunger»

Zwei Männer haben vor einem Gericht in Berlin erklärt, warum sie einer Ziege die Kehle durchschnitten und ein Bein abgetrennt hatten.

Der Vorfall ereignete sich Mitte Februar im Berliner Streichelzoo Neukölln: Zwei Männer töteten eine trächtige Angoraziege, indem sie ihr die Kehle durchschnitten und ein Bein abtrennten. Laut der «Berliner Zeitung» sagten die mutmaßlichen Täter, das Tier wegen seiner weißen Locken mit einem Schaf verwechselt zu haben.

Mitte dieser Woche standen die beiden Männer nun vor Gericht und bekannten sich schuldig. «Es ist richtig, was in der Anklage steht.» Und sie gaben auch eine Begründung für ihr Handeln hab: «Wir hatten Hunger.» Ihnen habe das Geld für Essen gefehlt. Was sie als Bauhelfer verdienten, hätten sie für die Miete ausgeben müssen. «Wir hatten schon mit Bier versucht den Hunger zu betäuben.»

Sie wollten nur ein Bein

Die beiden 29-jährigen Männer aus Rumänien glaubten zudem, dass das vermeintliche Schaf auf einem Bauernhof und keinem Streichelzoo gelebt habe.

Sie versicherten, dass die Ziege namens Lilly nicht leiden musste. «Wir wissen, wie man ohne Leiden tötet. Sie hätten auch eigentlich gar kein ganzes Tier, sondern nur ein Bein haben wollen.

(L'essentiel/roy)

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