Neues Ungeschick – Tiktokerin schmiert Sekundenkleber auf Haare

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Neues UngeschickTiktokerin schmiert Sekundenkleber auf Haare

Trotz mehrfacher Warnungen, Sekundenkleber nicht als Haarspray zu benutzen, taucht ein neuer Fall auf. Die 20-jährige Avani Reyes teilt ihr Malheur auf Tiktok.

Avani Reyes hat von den Erfahrungen von Tessica Brown und Len Martin offenbar nichts gelernt: Die 20-Jährige schmierte am Wochenende Sekundenkleber von Gorilla Glue auf ihre Haare. Seither kann sie ihre Kurzhaarfrisur nicht kämmen. Und sie ist verzweifelt, weil ihre Kopfhaut aufgrund der Chemikalien im Klebstoff wie Feuer brennt.

Die junge Frau erzählt von ihrem Haarpatzer auf mehreren Tiktok-Videos. So filmt sie sich etwa im Auto, als sie zum Notfall fährt, damit man ihr dort hilft. «Ich habe gerade eine Panikattacke, ich weiß nicht, was ich tun soll», sagt sie weinend. Doch im Krankenhaus kann man Reyes auch nicht helfen. Das Personal drückt ihr lediglich ein Merkblatt in die Hand, auf dem es sie anweist, die Haare mit Oliven- und Kokosöl auszuwaschen.

Tessica Brown spendet 21.000 Dollar an Hilfsorganisation

Reyes probiert es aus, aber es bringt nichts. In einem weiteren Video sagt sie, sie wolle einen GoFundMe-Spendenaufruf starten, um sich einen Eingriff leisten zu können. Die junge Tiktokerin hat Glück. Jemand hat Mitleid mit ihr und spendet 3000 Dollar. Damit werde sie demnächst nach Los Angeles fahren, um ihre Haare vom Klebstoff zu befreien, sagt sie in einem weiteren Video.

Genau dies hatte vor einigen Wochen das erste Gorilla Glue-Opfer getan: Tessica Brown war in die Schönheitsklinik von Michael Obeng gereist, der in vier Stunden ihre verklebten Haare mit einer Mischung aus Lösungsmittel, Aloe Vera, Olivenöl und Aceton wusch. Auch Brown hatte einen Spendenaufruf gestartet, doch Schönheitschirurg Obeng hatte schließlich die 12.500 Dollar für den Eingriff nicht verrechnet. Wie das Portal «TMZ» berichtet, hat Brown nun die 21.000 Dollar, die auf GoFundMe zusammengekommen waren, an eine Hilfsorganisation gespendet. Restore Woldwide hilft Opfern von Krankheiten in Afrika mit wiederherstellenden Chirurgien.

Das Malheur von Avani Reyes erhält auf Social Media nicht soviel Mitgefühl wie damals der von Tessica Brown. Viele Nutzer werfen Reyes vor, ihre Haare mit dem Klebstoff frisiert zu haben, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

(L'essentiel/Karin Leuthold)

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