Felssturz – Tiroler Dorf entgeht knapp einer Tragödie

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FelssturzTiroler Dorf entgeht knapp einer Tragödie

Eine riesige Gerölllawine ist in der österreichischen Gemeinde Vals auf eine Zufahrtsstraße gedonnert. Nur kurz davor wurde die Stelle von Familien passiert.

Nach einem Felssturz sind in Österreich mehrere Dutzend Anwohner in einem Tal von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben der Polizei stürzten in der Gemeinde Vals knapp 40 Kilometer südlich von Innsbruck am Heiligabend riesige Mengen Fels und Erdreich samt Bäumen auf einer Länge von bis zu 150 Metern auf eine Zufahrtsstraße.

Der Rundfunk ORF berichtete, dass kurz vor dem Felssturz Familien die Stelle auf dem Weg zur Mitternachtsmesse passiert hatten.

Aus zwölf nahegelegenen Häuser wurden vorsichtshalber 36 Einwohner in Sicherheit gebracht, wie die Polizei berichtete. 70 bis 80 Menschen waren durch die Sperrung der Straße von der Aussenwelt abgeschnitten. Gefahr bestand für sie nach diesen Angaben aber nicht.

(L'esentiel/woz/sda)

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