In Luxemburg – Todesdrohungen per WhatsApp an Schulen

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In LuxemburgTodesdrohungen per WhatsApp an Schulen

LUXEMBURG - Unter Kinder und Jugendlichen verbreiten sich in Luxemburg derzeit wieder Todesdrohungen. Die Polizei bittet Eltern, ihren Nachwuchs aufzuklären.

Wichtigste Regel: Kettenbriefe nicht weiterleiten.

Wichtigste Regel: Kettenbriefe nicht weiterleiten.

DPA

WhatsApp-Kettenbriefe sorgen derzeit unter Kindern und Jugendlichen in Luxemburg für Angst und Schrecken. In den kursierenden Audio-Messages werden die Empfänger bedroht, sollten sie die Nachricht nicht innerhalb kürzester Zeit an mindestens 20 Freunde verschicken. Schlimmer noch eine zweite Nachricht. Dort erklärt die Computerstimme, was mit jenen passiert ist, die sich nicht an die Anweisungen gehalten haben: Sie seien qualvoll ums Leben gekommen.

In einer der Nachrichten heißt es: «Wenn du deine Mama liebst, dann schick dies an 20 Leute. Ein Mädchen hat das ignoriert und ihre Mama ist in 365 Tagen gestorben. Sorry, ich kann das nicht ignorieren, weil ich meine Mama liebe.» Was für Erwachsene schnell zu durchschauen ist, kann für kleinere Kinder, die schon ein Smartphone besitzen, schlimme Folgen haben.

«Es handelt sich hierbei um einen schlechten Scherz, der darauf ausgelegt ist, Angst und Unsicherheit zu verbreiten», erklärt die Großherzogliche Polizei in einer Mitteilung am Montag. Sie rät, die Nachricht nicht weiterzuleiten und betont, dass dies keine negativen Folgen haben werde. Außerdem werden Eltern gebeten, Kettenbriefe mit ihren Kindern zu thematisieren.

(pw/L'essentiel)

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