Kamerun - Komoren – Tote bei Massenpanik während Afrika-Cup
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Kamerun - KomorenTote bei Massenpanik während Afrika-Cup

48.000 Menschen sind für das Achtelfinalee zwischen Kamerun und den Komoren zugelassen. Weil mehr Leute kommen und Ordner die Tore schließen, entsteht eine Massenpanik.

Der Einzug von Gastgeber Kamerun ins Viertelfinale beim Afrika-Cup ist vom Tod mehrerer Menschen bei einer Massenpanik vor dem Fußballspiel überschattet worden. Wie die Nachrichtenagentur AP am Montagabend unter Berufung auf den regionalen Gouverneur Naseri Paul Biya berichtete, seien mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Es könne weitere Tote gegeben haben. «Wir sind nicht in der Lage, ihnen die Gesamtzahl der Opfer zu geben», sagte er. Mindestens 40 Personen seien verletzt worden.

Ausgelöst worden sein soll die Panik vor der Partie gegen die Komoren im Stade d’Olembé in der Hauptstadt Yaoundé, weil viele Menschen nicht ins Stadion kamen. Laut Zeugen schlossen Ordner die Eingangstore zum Stadion.

Massenpanik bei Einlass ins Studio ausgelöst

Den Angaben zufolge sollen 50.000 Menschen versucht haben, sich das Spiel anzusehen. Ins Stadion passen 60.000 Besucher und Besucherinnen, wegen der Corona-Vorgaben durften aber nur 80 Prozent der Plätze (48.000) gefüllt werden. Das Spiel von Kamerun gegen die Komoren (2:1) hatte um 20.00 Uhr MEZ begonnen; zunächst gab es keine Informationen über Zwischenfälle. Für Kamerun stand auch Nicolas Moumi Ngamaleu von den Young Boys auf dem Platz.

Der afrikanische Fußballverband CAF teilte mit, man sei über den Vorfall informiert und sammle weitere Informationen. Man sei im Austausch mit der Regierung Kameruns und dem lokalen Organisationskomitee. Generalsekretär Veron Mosengo-Omba sei für einen Besuch zu Verletzten ins Krankenhaus geschickt worden.

Kamerun ist nach 1972 erst zum zweiten Mal Gastgeber des Afrika-Cups. Schon 2019 sollte das Land in der Mitte des Kontinents Gastgeber sein, bekam das Turnier aber wieder entzogen, weil es Bedenken gab, die Stadien würden nicht geeignet sein. Ägypten richtete das Gegenstück zur Europameisterschaft damals aus.

(L'essentiel/DPA/sys)

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