Fußball: Trainer von Dynamo Kiew bedauert «Wladimir Putin»-Rufe in Istanbul

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FußballTrainer von Dynamo Kiew bedauert «Wladimir Putin»-Rufe in Istanbul

Der Trainer von Dynamo Kiew hat «Wladimir Putin»- Rufe von türkischen Fans beim Spiel gegen Fenerbahce Istanbul bedauert.

20.07.2022, Polen, Lodz: Fußball: Champions League - Qualifikation, Dynamo Kiew - Fenerbahce Istanbul, Qualifikation, 2. Runde, Hinspiele. Ukrainische Fans jubeln. Foto: Grzegorz Michalowski/PAP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Champions League - Qualifikation, Dynamo Kiew - Fenerbahce Istanbul, Qualifikation, 2. Runde, Hinspiele. Ukrainische Fans jubeln.

Grzegorz Michalowski/PAP/dpa

In der Partie sei zunächst alles nach Plan gelaufen, «aber wir haben die Fans nicht einkalkuliert, ich habe nicht mit solchen Rufen gerechnet - bedauerlich», sagte Mircea Lucescu nach Angaben der Zeitung «Fanatik» nach dem Spiel am Mittwochabend in Istanbul. An der anschließenden Pressekonferenz nahm Lucescu aus Protest nicht teil. Fenerbahce-Trainer Jorge Jesus äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Zahlreiche Anhänger des türkischen Clubs hatten in der zweiten Halbzeit der Partie der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde den Namen des russischen Präsidenten Wladimir Putin skandiert. Witalij Bujalskyj (57. Minute) hatte Kiew in Führung gebracht, anschließend gab es die «Wladimir Putin»-Rufe von der Tribüne. Der Vorfall wurde auch in den sozialen Medien breit diskutiert. Viele Fenerbahce-Fans äußerten ihr Bedauern über das Verhalten der Anhänger im Stadion.

Der ukrainische Rekordmeister setzte sich am Mittwochabend im Rückspiel in Istanbul mit 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung durch. Der knappe Auswärtssieg reichte nach dem 0:0 im Hinspiel, um die dritte Qualifikationsrunde für die Königsklasse zu erreichen. Dabei trifft Kiew auf den österreichischen Vertreter Sturm Graz.

(DPA)

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