In Argentinien – Trainer wird während des Spiels angeschossen
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In ArgentinienTrainer wird während des Spiels angeschossen

Der argentinische Fußball steht unter Schock: In der dritten Liga wurde ein Coach von einem Schuss an der Schulter verletzt. Er ist außer Lebensgefahr.

Trainer ist außer Lebensgefahr

Trainer Romero wird dennoch getroffen. «Es geht ihm gut, er ist außer Lebensgefahr», teilte sein Club später auf Twitter mit. «Nachdem er das Stadion verlassen hatte, wurde er in einem örtlichen Krankenhaus untersucht und gibt nun eine Erklärung bei der Polizei ab.»

Hintergrund des Skandals soll laut argentinischen Medien ein interner Streit unter den Huracan-Fans sein. Der Heimverein kritisierte die Angreifer scharf. «Seit Jahren werden Familien vom Spielfeld gejagt», hieß es in einem Beitrag auf Facebook: «Mögen all jene, die dem Verein schaden, fernbleiben, damit die echten Fans zurückkehren können.»

Immer wieder Gewalt in Argentinien

In diesem Film geht es um Argentiniens Hauptstadt. Buenos Aires wurde vor drei Jahren zu einem Sinnbild für die Gewalt im argentinischen Fußball. Im Finale der Copa Libertadores zwischen den Boca Juniors und River Plate kam es zu massiven Ausschreitungen und Gewaltexzessen. Es wurden am Spieltag der Boca-Bus attackiert und Spieler angegriffen. Die Partie musste abgesagt und nach Madrid verlegt werden.

(L'essentiel/Anamaria Peyer)

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