Volksheld – Trainerstuhl? Gegner stellt Maradona einen Thron hin

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VolksheldTrainerstuhl? Gegner stellt Maradona einen Thron hin

Feiernde Fans und ein bequemes Plätzchen: Gimnasia-Coach Diego Maradona wurde von Newell's groß empfangen. Die Bescherung ging auf dem Platz weiter.

Manchmal reichen kurze Beziehungen, um die ganz intensiven Gefühle herzustellen. Diego Armando Maradona brauchte nur sieben Pflichtspiele, um sich offenbar ewige Liebe der Fans von Newell's Old Boys zu sichern. Schließlich ist es 26 Jahre her, als der Jahrhundertfußballer bei Lionel Messis Jugendclub anheuerte – und dennoch wird Maradona gefeiert, als hätte er Argentiniens Traditionsclub gerade zum Meistertitel geführt.

Es reichte, dass der Trainer von Gimnasia vor dem Gastspiel in Rosario sich auf dem Hotel-Balkon blicken ließ. Hunderte Fans von Newell's jubelten ihm zu. Maradona dankte es auf seine Weise, mit einem ausgelassenen Tänzchen. Gehen kann er kaum, aber Hüften (und vor allem Schultern) schwingen? Kein Problem!

Klar, dass sich Argentiniens körperlich lädierter Fußballgott danach etwas hinsetzen musste. Auch da hatten sie sich bei Newell's etwas ausgedacht. Weil ein göttliches Hinterteil mehr verdient, als eine ordinäre Ersatzbank, stellte ihm der sechsfache Meister kurzerhand einen Thron hin. Was darauf nicht fehlen durfte: die Aufschrift «D10s», eine Kombination aus dem Wort «Dios» (Gott) und seiner früheren Rückennummer.

(L'essentiel/fas)

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