Polizei mit Bodycams – Trier verbietet LKW in der City während der Fastnacht

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Polizei mit BodycamsTrier verbietet LKW in der City während der Fastnacht

TRIER – Als Reaktion auf die jüngsten Terroranschläge wird es in Trier an Weiberfastnacht und am Rosenmontag erstmals ein Fahrverbot für Lastwagen geben.

An der Uniform getragene Kameras, sogenannte Bodycams, sollen beim Trierer Karneval für Sicherheit sorgen.

An der Uniform getragene Kameras, sogenannte Bodycams, sollen beim Trierer Karneval für Sicherheit sorgen.

DPA/Boris Roessler

Als Reaktion auf die jüngsten Terroranschläge wird es in Trier an Weiberfastnacht und am Rosenmontag erstmals ein Fahrverbot für Lastwagen geben. Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen dürften an jenen Tagen bestimmte Teile der Innenstadt nicht an- oder durchfahren, sagte Triers stellvertretender Polizeipräsident Franz-Dieter Ankner am Dienstag in Trier. Dies ist ein Baustein im Sicherheitskonzept der Polizei Trier für Fastnacht, mit dem sie den Narren ein unbeschwertes Feiern ermöglichen will.

100.000 Besucher erwartet

An Weiberfastnacht sollen Kontrollstellen an den Zufahrten zum Hauptmarkt eingerichtet werden, am Rosenmontag entlang der Strecke des Karnevalsumzugs. Es gebe keine konkreten Hinweise auf eine mögliche Gefährdung. Es handele sich um Vorsorgemaßnahmen, sagte Ankner. «Wir wollen zeigen, dass wir eine offene Stadt sind, aber die Risiken im Griff haben», fügte der städtische Beigeordnete Andreas Ludwig hinzu. Zum Rosenmontagszug werden rund 100.000 Besucher erwartet.

An beiden närrischen Hoch-Tagen werde es wieder Videoüberwachung an ausgewählten Plätzen geben. Zudem soll ein Großteil der Polizisten auch mit Bodycams (Kameras an Uniformen von Polizisten) unterwegs sein. Die Mitarbeiter von Ordnungs- und Jugendamt mit eingerechnet, seien rund 230 Einsatzkräfte pro Tag geplant, sagte Ankner. An Weiberfastnacht gelte auch ein Glasverbot auf dem Hauptmarkt.

(L'essentiel/dpa)

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