USA: Trump deutet in Washington erneute Kandidatur an

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USATrump deutet in Washington erneute Kandidatur an

In einer Rede vor einer Gruppe von ehemaligen Mitarbeitern im Weißen Haus und Ex-Kabinettsmitgliedern wiederholte Trump am Dienstag auch seine längst widerlegten Betrugsvorwürfe rund um die Wahl 2020.

TAMPA, FLORIDA - JULY 23: Former U.S. President Donald Trump speaks during the Turning Point USA Student Action Summit held at the Tampa Convention Center on July 23, 2022 in Tampa, Florida. The event features student activism, leadership training, and a chance to participate in networking events with political leaders.   Joe Raedle/Getty Images/AFP
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Ex-Präsident wiederholte seine Verschwörungstheorien und spielte mit einer möglichen erneuten Kandidatur.

AFP

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat bei einem Auftritt in Washington mit einer erneuten Kandidatur kokettiert. In einer Rede vor einer Gruppe von ehemaligen Mitarbeitern im Weißen Haus und Ex-Kabinettsmitgliedern wiederholte Trump am Dienstag auch seine längst widerlegten Betrugsvorwürfe rund um die Wahl 2020. «Es war eine Katastrophe, diese Wahl. Eine Schande für unser Land», sagte er und behauptete einmal mehr, dass er damals gewonnen habe.

Mit Blick auf seine politische Zukunft fügte Trump hinzu: «Wir werden es vielleicht einfach wieder tun müssen.» Zuletzt war Trump am 20. Januar 2021 in der US-Hauptstadt, als sein Nachfolger Biden ins Amt eingeführt wurde. Trump hatte zuvor vergeblich versucht, an der Macht zu bleiben.

Mehrere Funktionäre auf Bundes- und Staatsebene, zahlreiche Gerichte und mit William Barr sogar sein eigener Justizminister haben betont, dass es keine Beweise für einen groß angelegten Wahlbetrug gegeben habe.

Praktisch zeitgleich trat am Dienstag in Washington Trumps damaliger Vizepräsident Mike Pence vor der Young America’s Foundation auf, einer konservativen Studentenvereinigung. «Einige mögen sich dazu entscheiden, sich auf die Vergangenheit zu fokussieren, aber bei Wahlen geht es um die Zukunft», rief Pence. Beobachter werteten dies als kaum verhüllte Spitze gegen Trump. Auch Pence werden Ambitionen auf eine Kandidatur um das höchste Staatsamt 2024 nachgesagt.

(Deutsche Presse-Agentur GmbH)

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