Lauda warnt – «Twittert nicht, wenn ihr aufs Klo geht!»

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Lauda warnt«Twittert nicht, wenn ihr aufs Klo geht!»

Niki Lauda wettert gegen Twitter, Facebook und Instagram. 99 Prozent des Inhalts auf Social Media seien Müll, so die Formel-1-Legende.

Der 68-jährige Niki Lauda hat sich noch nie gescheut, Klartext zu reden. In einem Interview mit der österreichischen Zeitung «Kurier» gesteht er: «Die jungen Leute bereiten mir Sorgen.»

Vor allem die Dauerpräsenz der heutigen Rennfahrer in den sozialen Medien ist ihm ein Dorn im Auge. «Diese Blase mit Facebook, Twitter, Instagram und Co. hat eine ungeheure Dominanz im Leben eingenommen. Jeder will dem anderen beweisen, ob er drei, zehn oder 300.000 Follower hat. Die Dynamik ist beängstigend. 99 Prozent des Inhalts auf Social Media sind Müll.» Er sei berühmt, weil «ich am Nürburgring verunglückt bin. Weil ich dreimal Weltmeister wurde. Und weil ich jetzt das Mercedes-Team mitführe. Darum geht es. Und nicht darum, dass mir Leute antworten, nachdem ich geschrieben habe, dass ich vor fünf Minuten auf dem Klo war.»

Laudas Kinder werdens auch tun

Lauda, der aus zweiter Ehe die achtjährigen Zwillingskinder Max und Mia hat, ist der Ansicht, dass die Resultate im Sport für die Berühmtheit verantwortlich sein sollten. Er weiß aber, dass er den Social-Media-Trend nicht aufhalten kann. «Für meine Zwillingskinder werden soziale Medien eine wichtige Rolle spielen. Ich kann ihnen nur beibringen: Bitte twittert nicht, wenn ihr aufs Klo geht!»

(L'essentiel/pbt)

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