Rationalisierung – UBS baut 3 500 Stellen ab
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RationalisierungUBS baut 3 500 Stellen ab

Die Großbank UBS wird im Rahmen ihres Kostensenkungsprogramms 3 500 Stellen abbauen. Ob die Filiale in Luxemburg mit ihren 430 Mitarbeitern betroffen ist, ist derzeit noch unklar.

Die Großbank UBS baut 3500 Stellen ab. Sie hat am Dienstag Details des Kostensenkungsprogramms bekannt gegeben, das sie bereits Ende Juli angekündigt hatte. Der Abbau erfolgt demnach durch Entlassungen und durch natürliche Fluktuationen.

Rund 45 Prozent der betroffenen Stellen werden im Investmentbanking abgebaut, 35 Prozent im Wealth Management und Swissbanking.

430 Mitarbeiter in Luxemburg

Mit diesem Abbau will die Bank bis Ende 2013 jährlich rund zwei Milliarden Franken (rund 1,77 Milliarden Euro) sparen. Hierfür rechnet sie mit Restrukturierungskosten von rund 550 Millionen Franken (485 Millionen Euro). Rund 450 Millionen Franken (397 Millionen Euro) fallen in der zweiten Jahreshälfte an. Der grösste Teil werde im dritten Quartal belastet, heisst es in der Mitteilung.

UBS ist auch im Großherzogtum vertreten. Die Bank beschäftigt hierzulande rund 430 Mitarbeiter. Ob im Großherzogtum Stellen abgebaut werden, ist unklar. «Wir geben keine Auskunft über die lokalen Auswirkungen des Kostensenkungsprogramms», sagte am Dienstag ein Pressesprecher auf Anfrage gegenüber «L'essentiel Online». UBS ist in Luxemburg im Wealth Management tätig.

ks/fr/L'essentiel Online/sda

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