Myanmar – Über 126 Kumpel sterben bei Erdrutsch in Mine

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MyanmarÜber 126 Kumpel sterben bei Erdrutsch in Mine

In einer Jade-Mine in Myanmar kamen durch einen Erdrutsch mindestens 126 Personen ums Leben. Außerdem gab es mehrere Verletzte zu beklagen. 

Zu einem Minenunglück ist es am Donnerstag in einer Jade-Mine in Myanmar gekommen. Medienberichten zufolge kamen im Bundesstaat Kachin mindestens 126 Arbeiter durch einen Erdrutsch ums Leben. Außerdem wurden mindestens 23 Personen durch das Unglück verletzt. 

Die Arbeiter hatten Steine in der jadereichen Gegend bei Hpakant gesammelt, als sie von einer durch Starkregen verursachten Schlammwelle erfasst und begraben wurden. Ersten Berichten zufolge ist die Bergung noch nicht abgeschlossen. Auf Grund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen kommt es in Hpakant immer wieder zu schweren Unfällen. 

Kurz vor 10 Uhr hatte man bereits 113 Leichen geborgen, hieß es. Wie viele weitere Opfer es gibt, ist zur Stunde noch unklar. Myanmar ist einer der größten Lieferanten der Schmucksteine. Rund 28 Milliarden Euro, das entspricht rund der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts, sollen durch den Jade-Handel pro Jahr in Myanmar erwirtschaftet werden. 

(L'essentiel/mr)

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