Jetzt wird's wild – Über 190 Abgeordnete klagen gegen Trump

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Jetzt wird's wildÜber 190 Abgeordnete klagen gegen Trump

Russland-Affäre, Hotel-Troubles wegen der Unterbringung von Staatsgästen, Steuer-Tricks und jetzt das - Donald Trump steht unter Dauer-Beschuss.

US-Präsident Donald Trump.

US-Präsident Donald Trump.

Reuters

Mehr als 190 demokratische Abgeordnete haben Klage gegen US-Präsident Donald Trump wegen dessen Firmenimperiums eingereicht.

Sie werfen Trump vor, Geld von ausländischen Regierungen über seine Unternehmensgruppe erhalten zu haben, ohne dass der US-Kongress dem zugestimmt habe. Dies widerspreche der US-Verfassung, heißt es in der Klage, die am Mittwoch eingereicht wurde.

«Versagen des Präsidenten»

«Das Versagen des Präsidenten, uns über diese Vergütungen aufzuklären, diese Zahlungen und Zuwendungen offenzulegen, die er erhält, bedeutet, dass wir unseren Job nicht machen können. Wir können nichts zustimmen, was wir nicht wissen», sagte Senator Richard Blumenthal, der zu den Klägern gehört.

Ähnliche Anschuldigungen haben erst am Montag die Generalstaatsanwälte von Maryland und dem Hauptstadt-District of Columbia in ihrer Klage erhoben, weitere derartige Klagen stammen von Nicht-Regierungsorganisationen und einem Restaurant-Unternehmen.

Das Präsidialamt antwortete zunächst nicht auf Rückfragen, hatte zuletzt jedoch die anderen Klagen als politisch motiviert zurückgewiesen.

Trump weiter Besitzer von Unternehmen

Trumps Unternehmensgruppe hatte angegeben, Einnahmen von ausländischen Regierungen an das Finanzministerium weiterzuleiten. Das Justizministerium lehnte eine Stellungnahme ab.

Der Immobilienmilliardär Trump hatte nach seinem Amtsantritt im Januar die Leitung der Dachgesellschaft «Trump Organization» zwar an seine Söhne übertragen. Beanstandet wird aber, dass er weiterhin der Besitzer ist und Einnahmen aus dem Geschäft beziehen kann. Zu den Unternehmen gehört unter anderem das zuletzt viel kritisierte Trump International Hotel in der Hauptstadt Washington.

(L'essentiel/Red)

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