Luxemburger Lockdown – Über Lockerungen sprechen wir «in einer Woche»

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Luxemburger LockdownÜber Lockerungen sprechen wir «in einer Woche»

LUXEMBURG - Der Plan für den Ausstieg aus der Eindämmung werde «nächste Woche» offiziell vorgestellt, sagt Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Freitag.

In der nächsten Woche will die Ministerin über eine Rückkehr zur Normalität informieren.

In der nächsten Woche will die Ministerin über eine Rückkehr zur Normalität informieren.

L'essentiel/Editpress

Einzelheiten einer möglichen Exit-Strategie sind bereits Anfang dieser Woche durchgesickert. Einen genauen Plan werde man«nächste Woche» offiziell vorstellen, sagt Paulette Lenert am heutigen Freitag. «Wir sehen, dass unsere strengen Maßnahmen uns helfen, das Fortschreiten der Zahl der Infektionen zu verringern (3223 Fälle bis zu diesem Freitag). «Die ersten Eindämmungsbemühungen haben Früchte getragen», erklärt der Gesundheitsminister, bevor er an die Geduld der Anwohner appelliert: «Die Epidemie ist nicht vorbei, halten Sie durch».

In der heutigen Freitagsausgabe des Wort sagte Paulette Lenert, dass das Land einen Punkt erreicht habe, an dem die Daten «zunehmend stabiler» würden. Aber dennoch sei eine zusätzliche Beobachtungswoche notwendig, um vorausschauend planen zu können. Eine Lockerung soll nach Informationen von L'essentiel schrittweise und in einem noch zu bestimmenden Tempo erfolgen. Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Phasen ermögliche es, «die Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen auf das Gesundheitssystem und insbesondere auf die Krankenhauskapazitäten zu überwachen». Vermieden werden soll, dass eine verfrühte Rückkehr zur Normalität die Pandemie nicht erneut befeuert.

Zum Beispiel wird es mindestens «14 Tage» zwischen jeder Phase der Lockerung dauern, «um die Wirkung einer Maßnahme zu überwachen, bevor andere Maßnahmen ergriffen werden». Die Auslösung der neuen Stufen würde auf der Grundlage von Schwellenwerten für die Krankenhausbelegung, insbesondere auf der Intensivstation, erfolgen. Die schrittweise Lockerung wird auch an den Impftest gekoppelt werden. Luxemburg hat am Mittwoch eine wissenschaftliche Studie gestartet, um herauszufinden, inwieweit die Bevölkerung Luxemburgs eine Immunisierung gegen das Virus entwickelt hat. Je stärker die Bevölkerung immunisiert ist, desto eher können die derzeitigen Maßnahmen aufgehoben werden. In jeder Phase werden die gesundheitlichen Auswirkungen auf die betroffenen Bevölkerungsgruppen berücksichtigt, um die am stärksten gefährdeten Menschen weiterhin zu schützen.

(ol/L'essentiel)

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