Kurz vorm 21. Grand-Slam-Titel – Überholt Nadal Djokovic und Federer?
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Kurz vorm 21. Grand-Slam-TitelÜberholt Nadal Djokovic und Federer?

Monatelang fehlte Rafael Nadal wegen seiner Fußverletzung. Er zweifelte, ob er bei den Australian Open überhaupt spielen kann. Nun steht der Tennisstar am Sonntag im Finale.

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Da darf sich Nadal freuen, er steht im Australian-Open-Finale.

Da darf sich Nadal freuen, er steht im Australian-Open-Finale.

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Dank eines 6:3, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den italienischen Wimbledon-Finalisten Matteo Berrettini zog Nadal am Freitag in sein erstes Melbourne-Endspiel seit drei Jahren ein.

Dank eines 6:3, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den italienischen Wimbledon-Finalisten Matteo Berrettini zog Nadal am Freitag in sein erstes Melbourne-Endspiel seit drei Jahren ein.

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13 Jahre nach seinem bisher einzigen Australian-Open-Sieg sind Nadals Aussichten glänzend, sofern die Fitness für ein weiteres Match ausreicht.

13 Jahre nach seinem bisher einzigen Australian-Open-Sieg sind Nadals Aussichten glänzend, sofern die Fitness für ein weiteres Match ausreicht.

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Was für ein Comeback von Rafael Nadal! Der spanische Tennisstar greift bei den Australian Open zwei Wochen nach der erzwungenen Ausreise von Novak Djokovic tatsächlich nach seinem 21. Grand-Slam-Titel und dem Rekord. Dank eines 6:3, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den italienischen Wimbledon-Finalisten Matteo Berrettini zog Nadal am Freitag in sein erstes Melbourne-Endspiel seit drei Jahren ein.

«Es bedeutet mir eine Menge, hier wieder im Finale zu sein», sagte Nadal, als er nach seinem 500. Hartplatzsieg in der Rod-Laver-Arena interviewt wurde. Im Finale am Sonntag tritt die Nummer fünf der Welt gegen den russischen US-Open-Champion Daniil Medwedew oder den griechischen Weltranglisten-Vierten Stefanos Tsitsipas an.

«Für mich geht es um die Australian Open»

Zwei Sätze lang hatte Nadal das Duell mit Berrettini eindrucksvoll beherrscht, dann schienen die Kräfte nachzulassen, aber er biss sich durch. 13 Jahre nach seinem bisher einzigen Australian-Open-Sieg sind Nadals Aussichten glänzend, sofern die Fitness für ein weiteres Match ausreicht. Nach monatelanger Turnierpause und einer komplizierten Fußverletzung darf der Spanier an den totalen Triumph glauben: Ein Sieg fehlt, dann lässt der 35-Jährige im faszinierenden Grand-Slam-Titelrennen seine in Melbourne nicht anwesenden Rivalen Djokovic und Roger Federer hinter sich. «Für mich geht es um die Australian Open – mehr als um alles andere», sagte Nadal nach dem Finaleinzug. «Ich habe nie an eine zweite Chance 2022 gedacht.»

Momentan stehen alle drei bei je 20 Trophäen bei den vier wichtigsten Turnieren. Melbourne-Rekordchampion Djokovic war für Australien der Favorit, der ungeimpfte Serbe musste wegen seines annullierten Visums aber noch vor dem Turnierstart wieder ausreisen. Der Schweizer Federer zweifelt wegen seiner langwierigen Knieprobleme am Comeback.

(L'essentiel/nih/dpa)

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