Flexiblere Arbeitszeiten – UEL setzt sich für 52-Stunden-Woche ein

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Flexiblere ArbeitszeitenUEL setzt sich für 52-Stunden-Woche ein

LUXEMBURG – Wie soll die luxemburgische Wirtschaft den Weg aus der Krise schaffen? Der Unternehmerverband schlägt vor, die Arbeitszeit flexibler gestalten.

Michel Wurth (rechts), Vorsitzender des Unternehmerverbands UEL, fordert eine Regelung für flexiblere Arbeitszeiten.

Michel Wurth (rechts), Vorsitzender des Unternehmerverbands UEL, fordert eine Regelung für flexiblere Arbeitszeiten.

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Warum sollte ein Arbeitnehmer nicht bei voller Auslastung seiner Firma 52 bis 54 Stunden pro Woche arbeiten können und dafür zu Hause bleiben, wenn es nicht so viel zu tun gibt?

Das ist ein Vorschlag, den die Unternehmervertreter der UEL am Dienstag gemacht haben, um dem Land den Weg aus der Krise zu vereinfachen. Nicht nur flexiblere Arbeitszeiten, besonders für Firmen, die stark saisonabhängig arbeiten, auch bessere Weiterbildungsmöglichkeiten sollen den Beschäftigten angeboten werden.

Index für zwei Jahre einfrieren

Auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit Luxemburg die Krise meistern kann, meint Michel Wurth, Präsident des Unternehmerverbands UEL. Vier Prozent Wachstum im Jahr. Begrenzte Gehaltserhöhungen. Den Preisanstieg im Zaum halten.

So malt sich Unternehmerpräsident Wurth das geeignete Umfeld für Betriebe aus. Um dieses Ziel zu erreichen, hält die UEL daran fest, die automatische Lohnindexierung für zwei Jahre einzufrieren. «Das rettet die Firmen und verhindert hausgemachte Inflation.»

(L'essentiel Online mit PaT)

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