In Keller von Kindersanatorium – Ukrainer sollen russische Folterkammer in Butscha entdeckt haben

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In Keller von KindersanatoriumUkrainer sollen russische Folterkammer in Butscha entdeckt haben

Nach dem Rückzug der russischen Truppen aus dem Großraum Kiew kommen mehr und mehr Gräueltaten ans Licht. Nun berichtet die ukrainische Staatsanwaltschaft von einer Folterkammer, die in Butscha entdeckt wurde.

von
Benedikt Hollenstein
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20 Minuten
In diesem Raum sollen russischen Truppen ukrainische Zivilisten gefoltert und anschließend getötet haben.

In diesem Raum sollen russischen Truppen ukrainische Zivilisten gefoltert und anschließend getötet haben.

Facebook/Generalstabsanwaltschaft der Ukraine
Die ukrainischen Soldaten fanden bei ihrer Ankunft fünf Leichen im Keller des Kindersanatoriums.

Die ukrainischen Soldaten fanden bei ihrer Ankunft fünf Leichen im Keller des Kindersanatoriums.

Facebook/Generalstabsanwaltschaft der Ukraine

Der Ortsname des Städtchens mit 35.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Nordwesten von Kiew erlangte über Nacht weltweit traurige Berühmtheit: In Butscha entdeckten ukrainische Streitkräfte nach dem russischen Rückzug unzählige Leichen von Zivilisten. Überlebende berichten von Vergewaltigungen durch die russischen Besatzer, ganze Familien wurden erschossen.

Folterkammer in Kinderkrankenhaus

Nun sollen die ukrainischen Behörden eine weitere grausige Entdeckung gemacht haben. Laut der Generalstaatsanwaltschaft haben russische Soldaten in einem kleinen, fensterlosen Raum Zivilisten gefoltert und getötet. Die Folterkammer soll Teil des Kellers eines Kindersanatoriums sein, in dem fünf Leichen gefunden wurden, die Hände auf den Rücken gebunden.

Weiter schreibt die ukrainische Regierung, dass derzeit Ermittler und Polizisten vor Ort seien und Spuren sicher würden. Es würden alle Anstrengungen unternommen, um die Umstände jedes einzelnen Kriegsverbrechens und die an der russischen Aggression beteiligten Personen zu ermitteln, um sie vor Gericht zu stellen, schreibt die Generalstabsanwaltschaft auf Facebook.

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