Luxemburg – Umgehungsstraße Dippach-Gare wurde vorgestellt

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LuxemburgUmgehungsstraße Dippach-Gare wurde vorgestellt

DIPPACH – Seit langem wird die Umgehungsstraße in Dippach geplant, am Donnerstag wurde es endlich vorgestellt. Die Lärmbelästigung soll dank des Projekts reduziert werden.

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<b>9.09</b> Seit langem wird die Umgehungsstraße in Dippach geplant, am Donnerstag wurde es endlich vorgestellt.

<b>9.09</b> Seit langem wird die Umgehungsstraße in Dippach geplant, am Donnerstag wurde es endlich vorgestellt.

Didier Sylvestre
Capture d'écran ministère de la Mobilité
Capture d'écran ministère de la Mobilité

«Endlich!» Mit diesen Worten begann François Bausch (Déi Gréng), Minister für Mobilität, am Donnerstagabend seine Präsentation der Umgehungsstraße Dippach-Gare. «Das Projekt liegt seit meiner Ankunft im Ministerium vor acht Jahren auf meinem Schreibtisch», erzählte der Minister. Ein entsprechender Gesetzentwurf zu dieser Problematik wurde im Juni 2004 ausgearbeitet.

Dadurch soll der Verkehr flüssiger werden, die Sicherheit erhöht und die Lärmbelästigung verringert werden. Max Hahn (DP), Schöffe in Dippach, räumte ein, dass die Situation «die Anwohner und die Passanten in der Rue des Trois-Cantons verärgert». Die Straße ist regelmäßig mit rund 8000 Fahrzeugen pro Tag überlastet, da die Schranken des Bahnübergangs zu Spitzenzeiten bis zu 40 Minuten pro Stunde geschlossen sind. Einige Autofahrer ziehen es vor, das Gebiet zu meiden und verursachen so auch in weiteren nahegelegenen Ortschaften Staus, wie beispielsweise in Limpach.

Ein zweieinhalbjähriges Bauprojekt

Laurent Wolter vom Ministerium für Mobilität präsentierte eine Umgehungsstraße von Dippach-Gare in Richtung Norden. Fahrer würden so ab Reckingen/Mess rechts abzubiegen und das Wohngebiet so nicht durchqueren. Die Strecke soll über 2,2 Kilometer unter der Bahnlinie durchgeführt werden. Zudem soll die Strecke Petingen-Luxemburg verdoppelt werden. Die Verbindung mit der N46 sieht eine Kreuzung sowie zwei Kreisverkehre vor. Auch Radwege sind geplant.

Die Bauarbeiten sollen laut Behörden im Frühjahr 2022 beginnen und «bis Ende 2024» abgeschlossen sein.

(jg/L'essentiel)

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