Luxemburg: Umweltaktivisten haben den Bobësch verlassen

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Luxemburg Umweltaktivisten haben den Bobësch verlassen

NIEDERKERSCHEN – Am 15. Juli haben sich Aktivisten im Waldstück Bobësch niedergelassen, um gegen die geplanten Baumaßnahmen zu protestieren. Seit dem vergangenen Sonntag gilt Besetzung als beendet.

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Seit dem 15. Juli waren die Aktivisten Tag und Nacht im Wald.

Seit dem 15. Juli waren die Aktivisten Tag und Nacht im Wald.

Vincent Lescaut
Nun hat das Kollektiv «Bobibleift» bekannt gegeben, dass die Waldbesetzung seit dem vergangenen Sonntag (31.07) für beendet erklärt wurde.

Nun hat das Kollektiv «Bobibleift» bekannt gegeben, dass die Waldbesetzung seit dem vergangenen Sonntag (31.07) für beendet erklärt wurde.

Vincent Lescaut

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Mehr als zwei Wochen ist er her, dass sich Umweltaktivisten für eine Protestaktion im Waldstück Bobësch niederließen, um gemeinsam gegen den geplanten Bau einer Umgehungsstraße im Wald zu protestieren. Nun hat das Kollektiv «Bobibleift» bekannt gegeben, dass die Waldbesetzung seit dem vergangenen Sonntag (31.07) für beendet erklärt wurde.

«Unsere Protestaktion war ein voller Erfolg: Wir haben einen großen Zulauf an neuen Unterstützern erhalten», heißt es von den Aktivsten. «Wir haben bewiesen, dass Waldbesetzungen nicht nur in anderen Ländern funktionieren. Wir konnten sehen, dass Luxemburger bereit sind, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Auf die Frage von L'essentiel, wie viele Menschen gekommen seien, um sie zu unterstützen, hat das Kollektiv zunächst nicht geantwortet.

Indes hat die Aktivistengruppe angekündigt seine Protestaktion am 22. Oktober am Bahnhof Niederkerschen/Sassenheim fortzusetzen. «Um der Regierung und allen, die für den Bau der Umgehungsstraße gestimmt haben, eine weitere Chance zu geben, ihre Position zu überdenken, möchten wir sie zu einem Spaziergang durch die betroffenen Grundstücke einladen», erklären die Aktivisten in einer Pressemitteilung. Die vom «Bobibleift»-Kollektiv organisierte und von dem Biologen Roger Schauls geführte Wanderung «wird die Bedeutung und Einzigartigkeit des Bobësch und des Zämerbësch enthüllen». Außerdem sollen Experten aufklären welche Bedeutung solche Wälder in Bezug auf die Klimakrise haben.

Abschließend verweist das Kollektiv auf Möglichkeit den Bobësch wieder zu besetzten, sollten die Baupläne für das Waldstück weiterhin unverändert bestehen bleiben.

(ol/cs)

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