Wegen Dürre und Hitzewelle: Umweltministerium mahnt Luxemburger zum Wassersparen

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Wegen Dürre und HitzewelleUmweltministerium mahnt Luxemburger zum Wassersparen

LUXEMBURG – Nach einem äußert trockenen Frühling steht nun die Hitzewelle vor der Tür. Die Regierung fordert deshalb die Bevölkerung dazu auf, «sparsam» mit dem Trinkwasser umzugehen.

von
Jérôme Wiss
Ein tropfender Wasserhahn verbraucht vier Liter Wasser pro Stunde.

Ein tropfender Wasserhahn verbraucht vier Liter Wasser pro Stunde.

Am kommenden Samstag sind Temperaturen von bis zu 35 Grad zu erwarten, mit 31 Grad wird es am Sonntag nur unwesentlich «kühler». Der staatliche Wetterdienst Meteolux hat entsprechend bereits die Warnstufe Gelb ausgegeben. «Der Verbrauch von Trinkwasser steigt immer mit steigenden Temperaturen, vor allem bei Temperaturen jenseits der 30 Grad», erklärt das Wasserwirtschaftsamt in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Das Problem: Aufgrund des trockenen Frühlings ist Trinkwasser derzeit ohnehin ein knappes Gut. Angesichts der angekündigten Hitzewelle fordert das Umweltministerium von Bevölkerung und Gemeinden «sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen, und den Verbrauch auf das Notwendigste zu beschränken». So sei es nicht der richtige Zeitpunkt für eine ausgiebige Autowäsche. «Unser Trinkwasser ist eine wertvolle Ressource mit der wir sparsam umgehen sollten», betont das Wasserwirtschaftsamt. Ein Beispiel: Ein tropfender Wasserhahn verbraucht in etwa vier Liter pro Stunde.

Dürre und Hitze machen sich auch bei den Seen und Flüssen des Landes bemerkbar. Diese hätten zwar noch nicht ihre niedrigsten Wasserstände erreicht, aber würden sich diesen nähern. Für einige davon sei es nur eine Frage von Wochen. Deshalb erinnert das Wasserwirtschaftsamt daran, dass «die Entnahme von oberirdischen Gewässern generell genehmigungspflichtig ist, bei Niedrigständen verboten».

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