3 neue Studiengänge – Uni Luxemburg erweitert medizinische Ausbildung

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3 neue StudiengängeUni Luxemburg erweitert medizinische Ausbildung

LUXEMBURG – Die Universität will dem Fachkräftemangel mit einem erweiterten Angebot entgegen wirken.

Eine Vielzahl von Neuerkrankungen steht einer kleinen Zahl von Ärzten und Ärztinnen gegenüber.

Eine Vielzahl von Neuerkrankungen steht einer kleinen Zahl von Ärzten und Ärztinnen gegenüber.

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Das Medizinstudium an der Universität Luxemburg wird schrittweise erweitert. Am Freitag hat der Regierungsrat einen Vorentwurf eines Gesetzes verabschiedet, das den Rahmen für drei Fachstudiengänge in Medizin festlegt: Onkologie, Neurologie und Allgemeinmedizin.

Das Ministerium für Hochschulbildung betont, dass Luxemburg «einen wachsenden Bedarf in den Bereichen Erkennung, Pflege und Behandlung von Krebs und neurologischen Krankheiten» habe. Laut Statistik gibt es 3000 Krebsneuerkrankungen und 9000 neue Fälle von neurologischen Erkrankungen. Im Land gibt es aber nur 25 Onkologen und 39 Neurologen.

Für neue Ausbildungen an der Universität wird die Gesamtzahl der Studenten pro Jahr auf 15 für jede Spezialisierung geschätzt. Der bereits seit 2004 angebotene Studiengang in Allgemeinmedizin wird vollständig in das Angebot der Universität Luxemburg integriert.

(Maurice Magar/L'essentiel)

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