Krieg in Syrien – UNO-Inspektoren in Syrien unter Beschuss

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Krieg in SyrienUNO-Inspektoren in Syrien unter Beschuss

Heckenschützen haben in Syrien UNO-Inspektoren beschossen. Diese sollten den Giftgas-Angriff von vergangener Woche untersuchen.

Die UNO-Inspektoren, die den Giftgas-Vorwürfen in Syrien nachgehen sollen, sind von Heckenschützen beschossen worden. Die Experten hätten ihre Arbeit in der Nähe von Damaskus deshalb abbrechen müssen, teilte am Montag ein UNO-Sprecher mit.

Unbekannte Heckenschützen hätten das erste Fahrzeug des Untersuchungsteams «absichtlich mehrmals» beschossen, erklärte UNO-Sprecher Martin Nesirky in New York. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Unterwegs am Tatort

Sobald es Ersatz für das Auto gebe, würden die Inspektoren in die betroffene Gegend zurückkehren. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Die Experten hatten sich am Morgen auf den Weg in das Umland der syrischen Hauptstadt gemacht, wo bei einem Chemiewaffen-Einsatz mehr als 1300 Menschen getötet worden sein sollen.

Ziel der Experten war die östlich von Damaskus gelegene Region Ghuta, in der Syriens Streitkräfte nach Darstellung der Rebellen am vergangenen Mittwoch Giftgas gegen Zivilisten eingesetzt haben sollen. Die syrische Regierung bestreitet jede Verantwortung für die Ereignisse und gibt den Aufständischen die Schuld dafür.

(L'essentiel Online/sda)

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