Luxemburg: Unternehmen kehren dem ING Night Marathon den Rücken
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Luxemburg Unternehmen kehren dem ING Night Marathon den Rücken

LUXEMBURG – Das Sportevent in der Hauptstadt verzeichnet in diesem Jahr deutlich weniger Teilnehmer, weil viele Firmen nicht teilnehmen werden.

Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr beim ING Night Marathon deutlich kleiner.

Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr beim ING Night Marathon deutlich kleiner.

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Beim ING Night Marathon nehmen in diesem Jahr deutlich weniger Läuferinnen und Läufer teil, als noch in den Vorjahren. Rund 12.000 Teilnehmer werden am Samstag ab 19 Uhr auf die Strecke in Luxemburg-Stadt gehen. Das sind etwa 4000 weniger als in den Jahren vor der Pandemie.

Der Grund: Die Zahl der Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für das Event anmelden, ist um 45 Prozent zurückgegangen. «Die Firmen waren in diesem Jahr sehr zurückhaltend, weil sie Angst haben, dass sich ihre Angestellten mit Corona infizieren», sagt Erich François, der Organisator des Marathons.

«Wir verlieren dadurch viel Geld»

Demnach führte die verbesserte gesundheitliche Lage nicht zu einer erneuten Steigerung der Teilnehmerzahlen. Laut Erich François hätten sich in diesem Jahr viele Läufer durch die Telearbeit nicht auf den Marathon vorbereiten können. «Viele Mitarbeiter haben bisher immer in der Pause mit einem Kollegen trainiert. Das war in diesem Jahr nicht im gleichen Maße möglich», so der Organisator weiter.

Der Rückgang der Starterzahl nach zwei corona-bedingten Absagen des Events wirkt sich unweigerlich auf die Finanzen aus. «Das ist natürlich nicht einfach für uns und wir verlieren viel Geld, aber für die Unternehmen steht die Gesundheit der Mitarbeiter im Vordergrund. Ich glaube jedoch, dass es im kommenden Jahr wieder besser laufen wird, eben weil die Unternehmen auch fitte Mitarbeiter haben wollen», sagt François.

(Tom Verguez/L'essentiel)

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