Corona in Luxemburg – Unternehmen sind für den CovidCheck vorbereitet

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Corona in LuxemburgUnternehmen sind für den CovidCheck vorbereitet

LUXEMBURG – Das am 29. November 2021 angekündigte Gesetz zur Einführung des obligatorischen 3G-CovidChecks am Arbeitsplatz tritt am Samstag, den 15. Januar, in Kraft.

Ab dem 15. Januar müssen alle Unternehmen den CovidCheck ihrer Mitarbeiter kontrollieren.

Ab dem 15. Januar müssen alle Unternehmen den CovidCheck ihrer Mitarbeiter kontrollieren.

Editpress/Vincent Lescaut

Das von der Regierung am 29. November 2021 angekündigte und am 16. Dezember in der Chamber verabschiedete Gesetz zur Einführung des obligatorischen 3G-CovidChecks am Arbeitsplatz tritt am Samstag, den 15. Januar, in Kraft. Es besagt, dass der Zugang zur Arbeit künftig streng auf Personen mit einem gültigen Impfausweis, Genesungsnachweis (gültig für sechs Monate) oder Testnachweis, entweder PCR (gültig für 48 Stunden) oder zertifizierter Schnellantigentest (gültig für 24 Stunden), beschränkt sein wird. Dies gilt auch für den Freizeitsektor, in dem die Kunden dem 2G-CovidCheck unterliegen. Die gesetzliche Bestimmung läuft bis einschließlich 28. Februar.

1. Chocolaterie Genaveh

«Wir sind ein Team von 15 Personen, in dem sich jeder gut kennt», sagt Alexandra Kahn, seit 2017 Geschäftsführerin der Chocolaterie Genaveh in Steinfort, über ihr Unternehmen. Und da in einem Unternehmen, in dem Schokolade hergestellt wird, Telearbeit nicht in Frage kommt, «haben wir uns auf den 15. Januar vorbereitet», sagt sie. «Ich habe eine Liste mit allen Mitarbeitern ausgedruckt. Jeder machte bereitwillig mit und trug seinen Namen, seinen Impfstatus und das Gültigkeitsdatum ein.»

Nur eine Mitarbeiterin sei nicht geimpft. Alexandra Kahn sei darüber nicht sehr erfreut. «Es ist alles geplant. Sie wird jeden Tag oder jeden zweiten Tag auf eigene Kosten in einer Apotheke einen Test durchführen lassen, wobei die Arbeitszeiten so flexibel sind, dass sie ihre Organisation und die des Unternehmens so wenig wie möglich beeinträchtigen», erklärt die Geschäftsführerin, die im März ein zweites Geschäft in der Hauptstadt eröffnen wird.

Was die anderen vierzehn Mitarbeiter betrifft, so «werden sie nur einmal gecheckt, sobald die neue Regelung eingeführt wird. Wir werden danach nicht jeden Tag einen Check durchführen. Wir werden nur darauf achten, dass wir die Gültigkeitsdauer der verschiedenen Zeugnisse genau einhalten».

2. EY

In der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY wird der CovidCheck «von zusätzlichem Sicherheitspersonal durchgeführt», das «an den Eingängen des Gebäudes platziert» wird. Obwohl die Telearbeit «seit der Pandemie stärker unterstützt» wird, hat EY Gesundheitsmaßnahmen ergriffen, um so viel Arbeit wie möglich vor Ort zu ermöglichen.

So erwartet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft «keinen signifikanten Anstieg der Fehlzeiten» infolge der Einführung der CovidCheck 3G-Regelung. Das Unternehmen unterstütze zwar die Maßnahmen der Regierung, rechne aber dennoch mit «administrativen und finanziellen Mehrkosten aufgrund der logistischen Anpassung». Die Testkosten für ungeimpfte Mitarbeiter würden nicht übernommen.

3. Luxair

Luxair «begrüßt die Einführung der CovidCheck 3G-Maßnahmen», auch wenn die Fluggesellschaft «einige Anpassungsschwierigkeiten» bedauert. Die Einführung der neuen Maßnahmen, die von der Regierung am 29. November angekündigt wurden, seien bereits vorweggenommen worden: Ab Dezember arbeitete Luxair «an der Umsetzung dieser neuen Gesundheitsmaßnahmen».

Die Airline sieht für dieses Wochenende einen Personalüberschuss von zehn Prozent vor, um eventuelle Abwesenheiten zu kompensieren. Obwohl die Verantwortlichen des Unternehmens «von einer hohen Impfquote beim Flugpersonal ausgehen», verfüge die Fluggesellschaft «über keine Kenntnis der genauen Zahlen» und «befürchtet betriebliche Störungen aufgrund der unbekannten Auswirkungen der Einführung von 3G».

4. ArcelorMittal

Bei ArcelorMittal werden die Personallisten, auf denen jeder Angaben zu seinem Impfstatus machen soll, «von der Arbeitsmedizin verwaltet, sodass der Vorgesetzte keine Kenntnis davon hat». Es handelt sich «nur um eine Namensschildnummer», und die Namen selbst seien nirgendwo im Umlauf. Von da an werde jeder Standortmanager die Namensschilder der registrierten Personen aktiv lassen, «während die anderen automatisch deaktiviert werden». Diejenigen, auf die das zutrifft, müssen dann einen zertifizierten Negativtest vorlegen.

(nc/L'essentiel)

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