UEL – Unternehmer wollen bessere Rentenreform

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UELUnternehmer wollen bessere Rentenreform

LUXEMBURG - Unter dem Motto «Rente für alle» will die Unternehmervereinigung UEL am Freitag Verbesserungsvorschläge für die angestrebte Rentenreform vorstellen.

Reichen die für die Pensionsreform vorgeschlagenen Maßnahmen aus, damit das Rentensystem noch bis 2050 lebensfähig bleibt? Und was muss im Notfall noch Zusätzliches unternommen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Unternehmervereinigung UEL (Union des entreprises luxembourgeoises) am Freitag.

Unter dem Motto «Eine Rente für alle» präsentiert der Verband seine Vorschläge, wie die Pensionsreform verbessert werden kann. UEL-Präsident Michel Wurth hat ein entsprechendes Schreiben an das Sozialministerium gerichtet.

Freiwillig länger arbeiten?

Mitte März hatte Sozialminister Mars Di Bartolomeo (LSAP) die Eckpunkte des neuen Rentensystems vorgestellt. Als Argumente für die Reform führte der Minister eine Million Arbeitsstellen in Luxemburg und ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent an. Di Bartolomeo zufolge sollen finanzielle Anreize geschaffen werden, länger zu arbeiten.

Wer dazu bereit ist, soll die volle Rentenzahlung erhalten, wer nicht länger als 40 Jahre arbeiten wolle, muss Einbußen hinnehmen. Diese könnten bei etwa 15 Prozent liegen.

(L'essentiel online)

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