Tennis: US-Open-Start von Impfgegner Djokovic ist in weiter Ferne

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TennisUS-Open-Start von Impfgegner Djokovic ist in weiter Ferne

Weil Novak Djokovic nicht gegen Corona geimpft ist, darf er nicht in die USA einreisen. Via Petition wird versucht, eine Ausnahme zu erwirken.

Novak Djokovic blüht eine Zwangspause.

Novak Djokovic blüht eine Zwangspause.

GEPA

Die US Open (ab 29. August) finden aller Voraussicht nach ohne Novak Djokovic statt. Zwar steht der Serbe auf der Nennliste, doch ihm wird die Einreise verwehrt. Der Tennis-Gigant ist nach wie vor nicht gegen das Coronavirus geimpft - das ist allerdings nötig, um in die USA oder Kanada zu gelangen.

«Ich bereite mich trotzdem so vor, als ob ich teilnehmen könnte», meinte Djokovic vor wenigen Tagen. Sein Coach Goran Ivanisevic erklärte kürzlich: «Novak wird alles tun, was möglich ist. Vielleicht mit einem Sondervisum, aber es sind nur noch zwei Wochen. Ich persönlich habe keine Hoffnung.»

Mit Petition zum Grand-Slam-Turnier

Djokovic würde nicht nur das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, sondern auch die Masters-1000-Events in Montreal und Cincinnati versäumen.

In den sozialen Medien mehren sich die Stimmen, die ehemalige Nummer eins der Welt antreten zu lassen. Eine Petition sammelte bereits 50.000 Stimmen. Als Beispiel muss US-Präsident Joe Biden herhalten. Der 79-Jährige sei insgesamt vier Mal geimpft und habe sich dennoch binnen kurzer Zeit zwei Mal angesteckt.

(ee)

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