Frauen-WM – USA holen den dritten WM-Titel

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Frauen-WMUSA holen den dritten WM-Titel

Die Amerikanerinnen ließen im WM-Finale den Titelverteidigerinnen aus Japan keine Chance: Sie setzten sich mit 5:2 durch.

VANCOUVER, BC - JULY 05: Goalkeeper Hope Solo #1 of the United States of America holds the World Cup Trophy after their 5-2 win over Japan in the FIFA Women's World Cup Canada 2015 Final at BC Place Stadium on July 5, 2015 in Vancouver, Canada.   Ronald Martinez/Getty Images/AFP

VANCOUVER, BC - JULY 05: Goalkeeper Hope Solo #1 of the United States of America holds the World Cup Trophy after their 5-2 win over Japan in the FIFA Women's World Cup Canada 2015 Final at BC Place Stadium on July 5, 2015 in Vancouver, Canada. Ronald Martinez/Getty Images/AFP

AFP/Ronald Martinez

Bei der siebten Frauen-WM feierten die USA den dritten Titel, nachdem sie schon 1991 und 1999 triumphiert hatten. Vor vier Jahren waren sie im Finale an den Japanerinnen gescheitert. Diesmal behielten sie wie schon im Endspiel der Olympischen Spiele 2012 die Oberhand und das ohne Probleme.

Matchwinner war Stürmerin Carli Lloyd, der in ihrem 202. Länderspiel drei Treffer gelangen. Mit sechs WM-Toren war sie zusammen mit der Deutschen Celia Sasic die erfolgreichste Torschützin des Turniers.

Vier Tore in 16 Minuten

Mit einem Startfurioso entschied die Mannschaft von Jill Ellis das Finale. Nach 16 Minuten stand es schon 4:0 für die zunächst deutlich entschlosseneren und zielstrebigeren Amerikanerinnen. Japan fiel in der Startviertelstunde nur durch defensive Unachtsamkeiten auf.

Bei den ersten beiden Gegentoren in der 3. und 5. Minute ließ sich die Hintermannschaft Japans bei Standardsituationen durch flache Hereingaben in den Strafraum überraschen. Beide Male profitierte Lloyd. Der Captain der USA erzielte in der 16. Minute auch das 4:0 mit einem Schuss von der Mittellinie, der die zu weit vor ihrem Tor postierte Keeperin Ayumi Kaihori überraschte.

Aufkommende Hoffnung im Keim erstickt

Die Japanerinnen kamen nach dem vierten Gegentreffer besser ins Spiel. Phasenweise konnten sie ihr gefürchtetes Kombinationsspiel aufziehen. Yuki Ogimi erzielte noch vor Ablauf der ersten halben Stunde das 1:4. Ein Eigentor von Julie Johnston brachte in der 52. Minute das 2:4. Doch die aufkommende Hoffnung der Asiatinnen wurde im Keim erstickt, durch das 5:2 von Tobin Heath in der 54. Minute.

Die athletisch überlegenen Amerikanerinnen, die die Mehrheit der über 50.000 Zuschauer im Stadion hinter sich hatten, erspielten sich immer wieder gute Torchancen. Fast jeder Vorstoß in die Nähe des gegnerischen Strafraums endete mit einem gefährlichen Abschluss. Die Japanerinnen kämpften trotz des deutlichen Resultats bis zuletzt. Der großen Wende kamen sie aber nach der verpatzten Startphase nie nahe.

(L'essentiel/chk/si)

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