Mobilität – «vel'Oh!»-Räder kaum von Vandalismus betroffen

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Mobilität«vel'Oh!»-Räder kaum von Vandalismus betroffen

LUXEMBURG – Etwa zehn Prozent der «vel'Oh!»-Fahrräder in der Hauptstadt sind derzeit in Reparatur. Dies hat vor allem technische Gründe – anders, als in anderen Städten.

Die vel'Oh!-Fahrradflotte wurde Ende 2018 auf elektrisch umgestellt.

Die vel'Oh!-Fahrradflotte wurde Ende 2018 auf elektrisch umgestellt.

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Weil die Selbstbedienungsfahrradsysteme in den meisten europäischen Großstädten inzwischen zum Standard geworden sind, rückt das Thema Vandalismus immer mehr in den Mittelpunkt. Wie zum Beispiel in Lyon, wo ein Viertel der Fahrräder aufgrund von vorsätzlicher Zerstörung aktuell außer Betrieb ist.

Ein Phänomen, das in der Hauptstadt des Großherzogtums nicht – oder kaum – zu finden ist. «In der Stadt Luxemburg liegt der Vandalismus bisher weit unter dem Durchschnitt anderer Städte», sagt Jérôme Blanchevoye, stellvertretender Generaldirektor für Entwicklung bei JC Decaux Belgien-Luxemburg.

«Nur ein kleiner Teil der Eingriffe steht im Zusammenhang mit Vandalismus»

Etwa 90 Fahrräder – dies entspricht etwa zehn Prozent der «vel'Oh»!-Fahrradflotte – landen jeden Monat in der Werkstatt. Eine Zahl, die laut des Betreibers normal sei. «Alle Fahrräder werden gewartet. Dies ist der Hauptgrund für den Werkstatt-Eingriff. Reparaturen werden entweder in der Werkstatt oder direkt vor Ort durchgeführt. Nur ein kleiner Teil der Arbeiten steht im Zusammenhang mit Vandalismus oder Missbrauch. Am häufigsten wird an der Kette, den Rädern, am Rahmen, am Korb, am Sattel oder an der Klingel gearbeitet», erklärt Blanchevoye.

Ende 2018 wurden die Fahrräder auf elektrische Antriebe umgestellt. Außerdem wurden neue Stationen geöffnet.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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