Deutschland – Verfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

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DeutschlandVerfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

Der Gesetzgeber muss künftig neben männlich und weiblich einen dritten Geschlechtseintrag im Behördenregister ermöglichen. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.

Der Gesetzgeber muss künftig neben männlich und weiblich einen dritten Geschlechtseintrag im Behördenregister ermöglichen.

Der Gesetzgeber muss künftig neben männlich und weiblich einen dritten Geschlechtseintrag im Behördenregister ermöglichen.

Peter Steffen/dpa

Der Gesetzgeber muss künftig neben männlich und weiblich einen dritten Geschlechtseintrag im Behördenregister ermöglichen. Personen, die sich dauerhaft weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnen lassen, würden in ihren Grundrechten verletzt, wenn sie das Personenstandrecht zwinge, das Geschlecht zu registrieren – aber keinen anderen positiven Geschlechtseintrag als weiblich oder männlich zulasse. Das hat das deutsche Bundesverfassungsgericht in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss entschieden.

Grund für den Beschluss ist eine Klage einer Frau, die als «inter/divers» in das Geburtenregister eingetragen werden möchte. Das Bundesverfassungsgericht setzte eine Frist bis Ende 2018 für eine verfassungsgemäße Neuregelung.

(L'essentiel/dpa)

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