Verkehr in Diekirch – Verkehrsminister Bausch droht mit Enteignung
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Verkehr in DiekirchVerkehrsminister Bausch droht mit Enteignung

DIEKIRCH – Das Projekt zur Anbindung des Härebierg-Areals an den Fridhaff-Kreisel verzögert sich, weil die Grundstückseigentümer nicht verkaufen wollen.

Sobald die Genehmigungen erteilt und das Land erworben wurde, können die Arbeiten sechs Monate später beginnen, so Bausch.

Sobald die Genehmigungen erteilt und das Land erworben wurde, können die Arbeiten sechs Monate später beginnen, so Bausch.

Editpress/Alain Rischard

Eigentlich sollte das 2017 verabschiedete Projekt letztes Jahr abgeschlossen werden. Aber selbst zum jetzigen Zeitpunkt steht der Baubeginn noch aus. Diekirch wartet weiterhin auf die Entlastung durch den Bau der Verbindung zwischen dem Härebierg-Gelände (Johanniskaserne) und dem Kreisel Fridhaff, für eine direktere Anbindung an die E421 und die N7.

Schuld daran sei ein Streit um den Erwerb des Grundstücks, so Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) auf eine parlamentarische Anfrage des DP-Abgeordneten André Bauler. «Während die Studien für dieses Projekt bereits seit einiger Zeit größtenteils abgeschlossen sind, konnten die Ausschreibungsunterlagen noch nicht eingereicht werden, da das für den Bau benötigte Land noch nicht vollständig erworben werden konnte», so der Minister. «Sollte es zu keiner gütlichen Einigung kommen, kann das Enteignungsverfahren eingeleitet werden», warnte er.

Sobald die Genehmigungen erteilt und das Land erworben wurde, können die Arbeiten sechs Monate später beginnen und werden 18 Monate dauern.

(mc/L'essentiel)

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