In Luxemburg – Verkehrssituation an der Cloche d'Or bedenklich
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In LuxemburgVerkehrssituation an der Cloche d'Or bedenklich

LUXEMBURG - Das «Institut pour le mouvement sociétal» (IMS) hat seine Ergebnisse zur Studie «Positive Drive» veröffentlicht.

François Bausch (links) und Martin Kracheel (rechts) präsentieren die Ergebnisse der Kampagne «Positive Drive» für das Viertel Cloche D'or.

François Bausch (links) und Martin Kracheel (rechts) präsentieren die Ergebnisse der Kampagne «Positive Drive» für das Viertel Cloche D'or.

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Die Kampagne «Positive Drive» wurde im Mai diesen Jahres im Viertel Cloche d'Or gestartet. Untersucht wurde das Verkehrsverhalten der Menschen, die im Viertel arbeiten. Insgesamt nahmen 732 Angestellte von sieben verschiedenen Unternehmen an der Studie teil. Deren Ergebnisse wurden am gestrigen Donnerstag veröffentlicht – die Verkehrssituation weist einige Mängel auf.

Fünf Wochen lang wurden die täglichen Wege der Mitarbeiter aufgezeichnet. Ihre Verkehrsgewohnheiten wurden genau unter die Lupe genommen. «Insgesamt haben wir 18 Millionen GPS Daten gesammelt und 15.000 Kilometer in unserer App aufgezeichnet.» sagt Martin Kracheel, der Manager des Projektes.

Planung einer App für Mitfahrgelegenheiten

Das Ergebnis steht fest: Die Nutzung von Fahrrädern und Autos kann viele Risiken mit sich bringen. Darüber hinaus, hat man festgestellt, dass das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ausreichend ist.

Mit diesen Ergebnissen beginnt nun der zweite Teil der Kampagne für das IMS und die luxemburgischen Behörden: Lösungen sollen geschaffen werden. François Bausch hat angekündigt, dass eine App für Mitfahrgelegenheiten mit dem Namen «Copilot» auf den Weg gebracht werden soll.

(L'essentiel/Patrick Théry)

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