Luxemburgischer Musiker: «Verletzlichkeit und Ehrlichkeit sind der Kern des Projektes»

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Luxemburgischer Musiker«Verletzlichkeit und Ehrlichkeit sind der Kern des Projektes»

ESCH – Der Schlagzeuger der luxemburgischen Band Mutiny On The Bounty präsentiert sein Soloprojekt «Them Lights». Es ist zwischen R’n’B und Elektro angesiedelt.

von
Cedric Botzung

Seit März arbeiten Sie mit der Kulturfabrik zusammen. Wie stehen die Dinge?

Wir haben mit der KuFa einen Arbeitsplan entwickelt, mit verschiedenen Zwischenstufen und einem Spielraum für Korrekturen. Die Grundidee war, bei null anzufangen, denn ich hatte die Dinge ein wenig überstürzt. Ich wollte die «Them Lights»-Philosophie suchen, und mit dem Songwriting anfangen. Ich habe Unterricht genommen, in Songwriting, Klavierspielen oder auch Gesang und andere Leute ins Projekt eingebunden.

Man merkt, dass deine Stimme für dich eine größere Bedeutung bekommen hat.

Ja, von Grund auf! In Luxemburg kennt man mich als Schlagzeuger. Ich liebe aber auch das Singen, selbst, wenn ich wenig Erfahrung habe. Ich habe bei David Unterricht genommen, dem Sänger von Eternal Tango.

Wie hat sich das Projekt entwickelt?

Im Zentrum des Projekts stehen Themen wie Verletzlichkeit, Authentizität und Ehrlichkeit. Ich möchte diese Aspekte in den Vordergrund stellen. Ich traue mich jetzt, sie zu offenbaren.

Wie sahen die Vorbereitungen für das neue Live-Programm aus?

Ich mochte die ersten Shows, aber es war zu früh dafür, ich habe mich seither menschlich weiterentwickelt. Das Live-Programm betrachte ich als das erste, wirkliche Konzert von «Them Lights». Vor drei Wochen haben wir mit den Proben begonnen. Ich habe die Arrangements mit Sergio Manique Jr. überarbeitet, der mir sehr geholfen hat. Und für die Lichter war der Lichttechniker von Ghinzu verantwortlich.

Michael Stibling

Mehrere Stücke wurden bereits veröffentlicht, sechs neue werden Sie noch vorstellen?

Ja, aus dem Anlass habe ich die schon veröffentlichten Lieder nochmal bearbeitet, sie klingen nicht mehr, wie vorher. Es gibt auch ein Cover. Ich halte eine Überraschung bereit. Das Set wird 45 Minuten umfassen, 2023 wird die komplette Ausgabe fertig sein.

Sie werden mit einem neuen Schlagzeuger spielen. War es leicht, die Drum-sticks weiterzureichen?

Doch, ja. Denn ich habe in der Kulturfabrik, gelernt, loszulassen, Dinge abzugeben. Ich hatte keine Wahl, weil ich alle Instrumente spiele. Ich habe ein tolles Team um mich. Und Sacha (Anm. d. Red.: Piccoli, der Schlagzeuger) bringt Super-Ideen ein, die ich nicht hatte.

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