Österreich – Verlorener Schlüssel kostet Gast 10.000 Euro

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ÖsterreichVerlorener Schlüssel kostet Gast 10.000 Euro

Ein Urlauber weilte in einer Pension am Neusiedlersee in Österreich. Dort verlor er seinen Zimmerschlüssel. Ein Inkassobüro fordert nun 10.365 Euro von ihm.

Es sollte ein erholsames Wochenende werden, endete jedoch mit einer deftigen Rechnung: Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, hat ein Urlauber während seines Aufenthalts den Schlüssel zu seinem Hotelzimmer verloren. Nun soll er 10.365 Euro zahlen, da es sich bei dem verlorenen Zimmerschlüssel um einen Zentralschlüssel handelt. Der Inhaber der Pension wolle die ganze Anlage austauschen – und schickte dem Mann die Rechnung dafür.

Tatsächlich ist ein Gast dazu verpflichtet, einen Schlüssel bei Verlust zu ersetzen. «Ein Hotelbesitzer kann eine Entschädigung in der Höhe des erlittenen Schadens verlangen», sagt ein Sprecher der Arbeiterkammer in Österreich. Der Gast war anfänglich dazu auch bereit, doch dann eskalierte die Situation. Für die 27 Doppelzylinder, die ersetzt werden müssten, wurden 6334 Euro verlangt. Die Versicherung des Urlaubers winkte ab – sie wollte die Kosten nicht übernehmen. Daher wanderte die Angelegenheit zu einem Inkassobüro, wo die Summe um weitere 3000 Euro stieg, da der Pensionsinhaber entgangene Einnahmen geltend machte.

Kosten summieren sich

Laut dem Zeitungsbericht gab der Burgenländer an, nur einen Schlüssel für das Zimmer zu haben – und das konnte er nicht mehr vergeben. Die Kosten summierten sich samt 897 Euro Bearbeitungs-, rund 90 Euro Mahn- und 35 Euro Evidenzgebühr auf 10.365 Euro.

Laut der Arbeiterkammer Tirol hat der Pensionsbesitzer inzwischen die Forderung über 3000 Euro zurückgezogen. Nun müsse man abwarten, ob er auch den anderen Betrag einklagt.

(L'essentiel)

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