Indonesien – Verzweifelte Suche nach U-Boot mit 53 Passagieren

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IndonesienVerzweifelte Suche nach U-Boot mit 53 Passagieren

In Indonesien ist während eines Manövers vor der Küste von Bali ein U-Boot mit 53 Seeleuten an Bord verschwunden. Die Marine hat eine Suche gestartet und Australien und Singapur um Hilfe ersucht.

Das U-Boot namens KRI Nanggala war in See gestochen, um die Crew im Umgang mit Torpedos zu drillen, als es am Mittwoch in den Gewässern nördlich der Insel Bali verschwand.

Das vor 40 Jahren in Deutschland gebaute Unterseeboot sei vermutlich gesunken, zitierte die Zeitung «Kompas» Militärsprecher Hadi Tjahjanto. Der Kontakt sei gegen 3 Uhr morgens (Ortszeit) abgebrochen, dann sei das U-Boot etwa 95 Kilometer vor der Insel Bali verschwunden. Möglicherweise befinde es sich in einer Mulde auf dem Meeresboden in etwa 700 Metern Tiefe, hieß es. Laut Medienberichten hat Indonesien Australien und Singapur um Hilfe bei der Suche gebeten. Diese Nationen verfügen über spezielle

Die 1981 in Deutschland von der Howaldt-Werft erbaute Nanggala ist knapp 60 Meter lang und unter Wasser 22 Knoten (40 km/h) schnell. Sie kann maximal 500 Meter tief tauchen

(L'essentiel/DPA/trx)

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