Dodge Challenger SRT – Viel Rauch um sehr viel Auto
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Dodge Challenger SRTViel Rauch um sehr viel Auto

Als Demon rollt der Dodge Challenger SRT ab Herbst mit 852 PS an den Start. An der New York Auto Show ist er der unangefochtene Star.

Die New York Auto Show ist eigentlich eine ziemlich seriöse Messe. Doch in diesem Jahr sorgt vor allem eine Marke für Furore: Dodge. Die Amerikaner haben bei ihrem aktuellen Heimspiel den neuen Challenger SRT Demon enthüllt.

Während die bekannte Optik des Muscle Cars keinen Grund für die Aufregung bietet, sind es die inneren Werte, die den Demon zum Hingucker machen: 852 PS, 1044 Nm, 1,8 g Beschleunigungskräfte und in 2,3 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde – das reicht aus, damit die Vorderräder beim Sprint abheben.

Viel Leistung, viel Durst

Für den Superstar unter den Muscle Cars haben die Techniker den altbekannten 6,2-Liter-Kompressor-V8 von A bis Z überarbeitet. Mehr Kompressorvolumen, mehr Ladedruck, neue Kolben. Zudem wurde das Drehzahllimit des V8 von 6200 auf 6500/min angehoben. So viel Leistung garantiert auch viel Durst, obwohl man bei solchen Autos den Verbrauch ja eh nicht beachtet. So auch Dodge: Angaben dazu gibt es noch gar keine. Dafür den Hinweis, dass der Demon gern 100-Oktan-Sprit genießt. Bei 91 Oktan gibt's auch nur 819 PS.

Immer noch viel zu viel? Wie schon beim Challenger Hellcat kann die Leistung über den Zündschlüssel begrenzt werden. In der Drosselversion für den Nachwuchs werden nur 500 PS und maximal 4000/min freigegeben.

Fahrkurs inklusive

Was der Renner kosten soll, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass das Auto – zumindest offiziell – nicht nach Europa gelangen wird. Und: Den Demon-Besitzern wird der Teufel bei einem eintägigen Fahrkurs der Bob Bondurant School of High Performance Driving in Arizona ausgetrieben.

(L'essentiel/lab)

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