«Bankenbarometer» – Vier von zehn Banken wollen Personal abbauen

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«Bankenbarometer»Vier von zehn Banken wollen Personal abbauen

Die anhaltende Krise im Euroraum und neue Regeln der Aufseher zwingen Europas Banken zum Sparen.

Laut «Bankenbarometer» erwartet nur etwa jeder vierte Bankmanager eine durchgreifende Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte 2013.

Laut «Bankenbarometer» erwartet nur etwa jeder vierte Bankmanager eine durchgreifende Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte 2013.

DPA

Die anhaltende Krise im Euroraum und neue Regeln der Aufseher zwingen Europas Banken zum Sparen. Europaweit wollen sogar vier von zehn Banken die Zahl der Beschäftigten reduzieren (41 Prozent). In Deutschland will jedes dritte Institut (32 Prozent) in den kommenden Monaten Personal abbauen - vor allem in der Verwaltung, aber auch im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden. Das ist ein Ergebnis des am Dienstag veröffentlichten «Bankenbarometers» der Prüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY). Deutlich weniger Institute planen, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.

Insgesamt gehen die Kreditinstitute eher skeptisch in die zweite Jahreshälfte 2013: Nur etwa jeder vierte Bankmanager erwartet eine durchgreifende Konjunkturerholung. «Die gute Entwicklung an den Aktienmärkten und die derzeitige relative Ruhe in Sachen Schuldenkrise dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage an den Finanzmärkten und im Bankensektor nach wie vor kritisch ist», erklärte EY-Bankenexperte Dirk Müller-Tronnier in einer Mitteilung.

Trotz der lahmenden Konjunktur erwarten sowohl in Deutschland als auch in Europa derzeit aber mehr Banken für die nächsten sechs Monate eher eine Verbesserung als eine Eintrübung ihrer operativen Geschäfte. Für die Studie befragte ein unabhängiges Marktforschungsinstitut im Mai und Juni 2013 insgesamt 252 führende Banken in Europa.

(L'essentiel Online/dpa)

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