Sängerin aus Luxemburg – Virginie tritt bei «The Voice Belgique» an
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Sängerin aus LuxemburgVirginie tritt bei «The Voice Belgique» an

LUXEMBURG/LÜTTICH – Virginie, wohnhaft im Großherzogtum, wird am Dienstagabend bei den Blind Auditions von «The Voice Belgique» um einen Platz für die Battles singen.

Virginie würde gerne selbst Texte schreiben.

Virginie würde gerne selbst Texte schreiben.

Arno Partissimo

Fröhlich erzählt die 35-jährige Virginie von ihrem Start bei der Castingshow «The Voice Belgique»: «Ich bin ohne große Überzeugung hingegangen und dann....hat es geklappt». Alles habe mit einem Newsletter des Senders RTBF begonnen. «Ich habe ihn geöffnet und gesehen, dass sie Talente für die Show suchen. Ich habe mein Handy durchsucht und ein Video hingeschickt, in dem ich singe».

Zwei Tage später habe sich die Produktion bei ihr gemeldet und zu einem Casting in Lüttich eingeladen. Nachdem sie zwei Titel gesungen hatte, hieß es von der Produzentin: «Verschieb deinen Urlaub, du nimmst nächste Woche an den Blind Auditions teil!»

«Ich habe noch nie vor einem so großen Publikum gesungen», sagt die junge Französin, die nach Luxemburg kam, als sie zehn war. Nur zwei Auftritte in Bars in Clausen habe sie bisher gehabt. Am Konservatorium in Luxemburg hat sie Klavierspielen gelernt aber nie Gesangsunterricht genommen. «Aber in der madagassischen Kultur, aus der meine Eltern stammen, gehört das Singen zu jeglichen Lebensereignissen dazu», erzählt sie «ich habe immer gesungen, überall und zu jeder Zeit.»

Und ihre Einflüsse? «Sehr unterschiedlich», sagt sie und grinst. «Taylor Swift ist meine Künstlerin Nr. 1, ich mag ihre Welt, ihren Charakter und dann Nr. 2? Bigflo und Oli!». Völlig unterschiedlich also, «aber mit dem gemeinsamen Wunsch, dem Bedürfnis nach schlagkräftigen Texten», erklärt Virginie. «Ich höre mir alles an, aber es sind die Worte, die mich zuerst berühren.» Ihr Traum sei übrigens gar nicht so sehr zu singen, sondern Texte für sich selbst «oder für andere» zu schreiben. An «The Voice Belgique» habe sie zunächst teilgenommen, weil sie gedacht habe, «dass es mir Türen öffnen könnte, damit sich jemand meine Texte anhört».

Wird sich einer der vier Coaches – Black M, Christophe Willem, BJ Scott oder Typh Barrow – umdrehen? Die Antwort gibt es am Dienstagabend bei «La Une »oder auf der Plattform Auvio.

(mc/L'essentiel)

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