Elisaveta Peskowa  - «Völlig unfair» – Tochter (24) von Putin-Sprecher jammert wegen Reiseverbot
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Elisaveta Peskowa «Völlig unfair» – Tochter (24) von Putin-Sprecher jammert wegen Reiseverbot

Die USA haben Sanktionen gegen russische Oligarchen und deren Familien verhängt. Betroffen ist auch die Tochter eines engen Putin-Vertrauten. Sie beklagt sich nun, dass sie nicht mehr reisen darf. 

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Elisaveta Peskowa (24) ist nun von den Sanktionen gegen russische Oligarchen und deren Familien betroffen.

Elisaveta Peskowa (24) ist nun von den Sanktionen gegen russische Oligarchen und deren Familien betroffen.

Instagram/lisa_peskova
In einem Interview mit dem «Business Insider» beklagt sie sich, wie unfair das alles sei.

In einem Interview mit dem «Business Insider» beklagt sie sich, wie unfair das alles sei.

Instagram: lisa_peskova
Ihr Vater arbeitet seit über 20 Jahren für den russischen Präsidenten und ist mit ihm befreundet.

Ihr Vater arbeitet seit über 20 Jahren für den russischen Präsidenten und ist mit ihm befreundet.

Instagram: lisa_peskova

Elisaveta Peskowa (24) ist die Tochter von Dmitri Peskow (54), Wladimir Putins Sprecher. Auch sie ist nun von den Sanktionen gegen russische Oligarchen und ihre Familien betroffen. In einem Interview mit dem «Business Insider» beklagt sie sich, wie unfair das alles sei. Ihr Vater arbeitet seit über 20 Jahren für den russischen Präsidenten und ist mit ihm befreundet. Die Mutter der 24-Jährigen ist Eiskunstläuferin und Olympia-Siegerin Tatiana Navka (46). Das Vermögen ihrer Eltern wird laut «The Guardian» auf rund zehn Millionen Dollar geschätzt.

Die 24-Jährige ist Gründerin einer Kommunikationsfirma und Direktorin einer historischen Stiftung mit einem Master-Abschluss in internationalen Beziehungen. Finanziell hätten ihr die Einschränkungen zwar nicht geschadet, sie seien aber völlig unfair und unbegründet, jammert die 24-Jährige. Peskowa ist wütend, weil sie ihren Pass nicht benutzen darf: «Ich bin aufgebracht, weil ich gerne reisen würde und andere Kulturen liebe.»

Sie könne «nichts tun»

Es sei seltsam, Sanktionen gegen eine Person zu verhängen, die 24 Jahre alt ist und nichts mit der Situation zu tun hat, sagt Elisaveta. Sie sei eine «Weltbürgerin» und von den Sanktionen «überrumpelt» worden. «Ich verstehe vollkommen, dass ich mehr Möglichkeiten habe als andere, denn natürlich stamme ich nicht aus einer einfachen Familie», sagte Peskowa im Telefoninterview mit «Business Insider». «Aber wissen Sie, ohne ein Gehirn kann man diese Möglichkeiten nicht in etwas umwandeln.» Und gerade weil Peskowa nicht aus einer «einfachen Familie» stammt, hat das US-Finanzministerium am 11. März Sanktionen gegen Elisaveta und ihren Bruder verhängt.

Auf ihrem Instagram-Account postete sie die Worte «No to war» – diese wurden aber schnell wieder gelöscht.  Im Interview mit «Business Insider» betont Elisaveta, dass sie nicht ihr Vater sei. Zwar habe sie eine sehr tiefe Verbindung zu ihm, könne gegen die Situation in der Ukraine aber «nichts tun». 

Bereits 2017 provozierte die damals 19-Jährige mit einer Aussage: Laut «Bild» beklagte sie sich damals über die «vielen Migranten» in Paris, die die Stadt nicht mehr zu dem Paris machen würden, dass sie so liebe. Dabei lebte sie selbst als gebürtige Russin dort, um im Ausland zu studieren. 

(lea)

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