Airport Luxemburg – Volotea will sein Angebot am Findel erweitern
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Airport LuxemburgVolotea will sein Angebot am Findel erweitern

LUXEMBURG – Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea ist nach ihrer Ankunft am Flughafen Luxemburg ambitioniert. Neben Nizza will sie künftig weitere Destinationen ansteuern.

Volotea plant zwei bis drei neue Strecken von Luxemburg aus zu bedienen.

Volotea plant zwei bis drei neue Strecken von Luxemburg aus zu bedienen.

AFP

Nachdem Volotea am vergangenen Samstag zum ersten Mal vom Findel abhob, präsentierte die Billigfluggesellschaft am Mittwoch ihre weiteren Pläne für den Flughafen Luxemburg. Das junge spanische Unternehmen fliegt derzeit zweimal wöchentlich vom Findel aus nach Nizza – mittwochs und samstags. Diese Linie wird bereits täglich von Luxair betrieben und in geringerem Maße von Hop! Air France über Lyon.

«Wir haben bereits neue Destinationen aus Luxemburg besprochen. Einige davon werden bereits angeboten, andere noch nicht», erklärt Edo Friart, der bei Volotea für die internationale Entwicklung verantwortlich ist. Das Geschäftsmodell des Unternehmens: Billigflüge mit mehr Komfort. «Die Sitze unserer Flugzeuge (Boeing 717 mit 125 Sitzen und A319 mit 150 Sitzen) sind bequemer. Unsere Kunden können zwei Handgepäckstücke mit in die Flugzeuge nehmen. Außerdem können die Tickets sind online, aber auch im Reisebüro gekauft werden», so Friart.

«Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland, Spanien»

Der Durchschnittspreis für ein Flugticket nach Nizza liege zwischen 65 und 70 Euro. 14.000 Passagiere will das Unternehmen auf dieser Strecke im Jahr 2017 befördern. Damit seien die Flüge zu 70 Prozent ausgelastet – genug um Gewinne zu erzielen, wie Friart erklärt. Bisher verkaufte die Fluggesellschaft auf der Strecke zwischen Luxemburg und Nizza 72 Prozent seiner Sitze.

In der kommenden Saison könnten die Spanier zwei bis drei neue Strecken am Findel anbieten. «Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland, Spanien. Wir sind etwa 20 verschiedene Ziele mit dem Luxemburger Flughafeb durchgegangen», ergänzt Friart. Seit seiner Gründung vor fünf Jahren hat das Unternehmen etwa 10 Millionen Passagiere auf 243 Strecken in 79 europäische Städte geflogen.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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