Yunus Malli – Vom Wechsel-Theater direkt auf den Rasen

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Yunus MalliVom Wechsel-Theater direkt auf den Rasen

MAINZ - Gladbachs Trainer Schubert muss für das Bundesligaspiel in Mainz die Defensive umstellen. Kollege Schmidt erwartet einen «befreiten» Yunus Malli.

Doch kein Abschied: Der Mainzer Yunus Malli geht erstmal nicht zum BVB.

Doch kein Abschied: Der Mainzer Yunus Malli geht erstmal nicht zum BVB.

DPA

Sieben Ausfälle und Defensivnot - an der Philosophie bei Borussia Mönchengladbach unter Trainer André Schubert wird sich trotz der Personalmisere aber nichts ändern. «Wir werden uns auf keinen Fall hinten reinstellen, um die Null zu halten. Wir sind und bleiben offensiv ausgerichtet», erklärte Borussias Coach vor dem Freitagsspiel beim FSV Mainz 05 (20.30 Uhr/Sky).

Beide Teams hatten einen Fehlstart in die Rückrunde. Während die Mainzer beim 0:1 in Ingolstadt Schwächen in der Offensive zeigten, offenbarten die Gladbacher auch beim 1:3 gegen Borussia Dortmund Schwächen in der Defensive. 18 Gegentore waren es insgesamt in den vergangenen fünf Pflichtspielen, auch ein Ergebnis der offensiven Spielweise.

Dahoud schneidet sich

In Mainz muss Schubert die «Doppelsechs» mit Granit Xhaka (gesperrt) und Mo Dahoud, der sich bei einem Haushaltsunfall eine Schnittwunde an der Hand zugezogen hat, ersetzen. Denkbar wären die Paare Havard Nordtveit/Marvin Schulz oder Nordtveit/Oscar Wendt. In der Innenverteidigung könnte Neuzugang Martin Hinteregger für den 19-jährigen Nico Elvedi kommen.

«Der Vorteil an unserer Situation ist aber, dass es für unseren Gegner nun sehr schwierig einzuschätzen ist, wie wir dieses Problem lösen. Ich werde daher im Vorfeld nichts über meine Gedankenspiele verraten. Diese Unberechenbarkeit wollen wir uns bis kurz vor dem Anpfiff bewahren», sagte Schubert.

Donati noch verletzt

In Personalfragen machten die Mainzer eine Erfolgsmeldung, in dem sie einen Wintertransfer von Yunus Malli nach Dortmund ausschlossen. Trainer Martin Schmidt sah in der Spielvorbereitung einen erleichterten Spielmacher. «Er war immer gut im Training, ist frisch, agil und dynamisch über den Platz gelaufen. Wir werden einen befreiten Yunus sehen», sagte der Schweizer.

Einen guten Eindruck hinterließ auch der aus Leverkusen verpflichtete Verteidiger Giulio Donati, hinter dessen Einsatz wegen eines Problems mit der Schulter allerdings ein Fragezeichen steht. «Er ist willig und einer der Lautesten. Man sieht, dass er von einem Topverein kommt», sagte Schmidt. Der sieht die Voraussetzungen beider Teams nach dem verpatzten Rückrunden-Auftakt zwar gleich. Aber das Spiel werde ein anderes als das 2:1 des FSV am 2. Spieltag im Borussia-Park. «Es ist ein anderer Trainer und eine andere Herangehensweise. Es ist ein Topclub, der bei uns spielt», sagte Schmidt.

Der FSV ist seit drei Spielen ohne Torerfolg und gewann auch nur dieses eine Mal in den vergangenen neun Partien gegen Gladbach. Grund genug für den Coach, nochmals auf den Status des FSV hinzuweisen. «Alle Punkte sind für hinten. Hat man drei Punkte weniger, ist man hinten drin, hat man drei mehr, vorne. Es geht darum, sich im Mittelfeld festzukrallen. Wir können uns nicht zurücklehnen», sagte Schmidt.

Fußball-Bundesliga, 19. Spieltag

Freitag, 29.01.2016:
FSV Mainz 05 - Bor. Mönchengladbach 20.30
Samstag, 30.01.2016:
FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 15.30
Werder Bremen - Hertha BSC 15.30
Borussia Dortmund - FC Ingolstadt 04 15.30
Bayer Leverkusen - Hannover 96 15.30
Darmstadt 98 - FC Schalke 04 15.30
VfB Stuttgart - Hamburger SV 18.30
Sonntag, 31.01.2016:
VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 15.30
Bayern München - 1899 Hoffenheim 17.30

(L'essentiel/dpa)

Die Tabelle

1. Bayern München 18 48:9 49

2. Borussia Dortmund 18 50:24 41

3. Hertha BSC 18 26:18 33

4. Bor. M'gladbach 18 35:33 29

5. Bayer Leverkusen 18 26:21 28

6. FC Schalke 04 18 24:26 27

7. VfL Wolfsburg 18 28:24 26

8. FSV Mainz 05 18 23:24 24

9. 1. FC Köln 18 19:24 24

10. FC Ingolstadt 04 18 12:18 23

11. Hamburger SV 18 20:25 22

12. Darmstadt 98 18 19:27 21

13. FC Augsburg 18 21:26 20

14. Eintracht Frankfurt 18 24:30 20

15. VfB Stuttgart 18 25:38 18

16. Werder Bremen 18 20:33 18

17. 1899 Hoffenheim 18 18:26 14

18. Hannover 96 18 19:31 14

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