Tornado in Luxemburg – «Von Hochspannungs-Leitungen fern halten»

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Tornado in Luxemburg«Von Hochspannungs-Leitungen fern halten»

LUXEMBURG – Paul Schroeder, Generaldirektor des CGDIS, informiert im «L'essentiel»-Interview über den Stand der Arbeiten nach dem Tornado.

Paul Schroeder (links, mit Minister Dan Kersch) gibt Auskünfte, wie sch die Bevölkerung nach dem Tornado verhalten soll.

Paul Schroeder (links, mit Minister Dan Kersch) gibt Auskünfte, wie sch die Bevölkerung nach dem Tornado verhalten soll.

Editpress/Julien Garroy

L'essentiel: Was ist heute die Priorität der Feuerwehr?

Paul Schroeder, Generaldirektor des CGDIS: Zunächst die Sicherung der Häuser. Viele haben ihre Dächer beschädigt. Der genaue Schaden muss festgestellt und gesichert werden, damit niemand verletzt wird.

Wie viele Feuerwehrleute werden mobilisiert?

Wir hatten in der Nacht etwa 200 Leute im Einsatz. Eine Entlastung von 100 weiteren Feuerwehrleuten sorgte für den Rest der Nacht. Die Armee mobilisierte auch sofort etwa 20 Soldaten. Sie werden während des gesamten Einsatzes anwesend sein, da es noch lange dauern kann.

Wie lange wird der Einsatz denn genau dauern?

Es ist schwer zu sagen. Wir werden die ganze nächste Woche im Einsatz sein. Mit hundert zu reparierenden Dächern wird es lange dauern.

Die Luxemburger kennen sich mit solchen Wettersituationen kaum aus. Welche Anweisungen sind zu befolgen?

Absperrungen nicht überschreiten, Sicherheitshinweise beachten. Außerdem sollte man sich auf keinen Fall den Hochspannungsleitungen nähern.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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